| Michael Haydn,„Andromeda e Perseo“ [message #231190] |
Thu, 12 May 2005 18:03 |
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http://www.sr-online.de/rso/186/69226.html
8. Studiokonzert 2004/2005
13.05.2005
20:00 Uhr
Funkhaus Halberg, Großer Sendesaal
Einlass: 18.30 Uhr
Programm:
Michael Haydn
„Andromeda e Perseo“
Drama in zwei Akten
(Die erste Aufführung dieser Oper in deutscher Sprache war
im 18. Jahrhundert)
19.00 Uhr: Künstlergespräch im Musikstudio 2
Besetzung:Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken
Dirigent:Reinhard Goebel
Sopran:Heike Porstein, Monika Frimmer
Tenor:Max Ciolek
Bariton:Raimund Nolte
Sprecher Gunter Cremer
VokalEnsemble Köln
Immer wieder mal macht das Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken
Abstecher in die "Alte Musik", geleitet von so charismatischen
Persönlichkeiten wie Thomas Hengelbrock oder Reinhard Goebel.
Diesmal präsentiert es eine "Ausgrabung": Michael Haynds Oper "Perseus
und Andromeda" – zum ersten Mal in der vom Komponisten autorisierten
deutschen Sprache. Die Oper erzählt von der Befreiung der von einem
Monster bedrohten Andromeda durch den kühnen Helden Perseus, der sie
nach durchgestandenem Abenteuer heiratet. Michael Haydn hat die Oper für
den erzkonservativen Salzburger Erzbischof Colloredo komponiert und der
wollte nichts Modernes haben zur Feier seines 15jährigen Amts-Jubiläums
im März 1787. Und so komponierte Michael, der Bruder der berühmten
Joseph Haydn eine barocke opera seria mit standardisierten Affekt-Arien:
schmachtenden Seufzergesängen, ausladenden Koloraturkaskaden, seligen
Kavatinen. Dennoch ein apartes Stück, denn Haydn war gelernter
Kirchenmusiker und ein ausgefuchster Sinfoniker, und das hat
unverkennbar auch seine Oper geprägt.
Reinhard Goebel, der immer wieder verloren geglaubte Perlen der
Musikliteratur entdeckt und in neuem Glanz präsentiert, ist mit seinem
hochkarätigen Sängerensemble und dem RSO Saarbrücken Garant für
spannendes Musiktheater, für vibrierende Dramatik.
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