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| Fw: Jazz im Musikpalast [message #216495] |
Wed, 16 March 2005 17:34 |
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JAZZ im Musikpalast
Welfenstr.1b Wiesbaden
30. März 2005 20:30 Uhr
JIRI STIVIN
im Duo mit Ali Haurand
Liebe Jazzfreunde,
wie noch nie zuvor tummeln wir uns in der europäischen Jazzszene und dies mit Riesenerfolg, wie die Publikumsresonanz der letzten Konzerte beweist. Am 30.März wird ein weiteres Highlight folgen, und diejenigen, die Jiri Stivin aus früheren Konzerten schon kennen, wissen das.
Jiri Stivin,
ein ohne Begeisterung Geige spielendes Kind, Requisiteur in Barrandov, Rocker in der Gruppe Sputnici, Mitbegründer von Jazz Q, der beste Jazzsaxofonist des Jahres 1967, Student der Royal Academy in London, Dirigent des Schauspielorchesters des Nationaltheaters, mehrmaliger Sieger in der Sparte Flöte anlässlich der europaweiten Umfrage der Zeitschrift Jazz Forum, Absolvent der Filmfakultät in Prag im Fach Komposition, Lehrer, Komponist, Multiinstrumentalist, Mitglied und Initiator verschiedenster Formationen vom Jazz über "ernstmusikalische" Experimente, bis zur sogenannten alten Musik, Improvisator, Showman, Gestalt auf Weltbühnen, auf Jam Sessions und auch bei einem Konzert für ein Abendessen in Vysokov, dies alles und noch viel mehr versteckt sich hinter dem Phänomen "STIVIN".
Es passen auf ihn alle Erläuterungen des Lexikonartikels "Phänomen": 1. Ein außerordentlich hervorragender Mensch, 2. Philosophisch: durch all unsere Sinne wahrgenommene Erscheinung, 3. Naturerscheinung sowie 4. Krankheitssymptom (verstehe: Musikbesessenheit). Darin, wie er Musik lebt, gibt es sicher etwas Geheimnisvolles, Magisches und Anziehendes zugleich - früher wäre er der Inquisition nicht entgangen, auch wenn er freundlich mit seiner berühmten Mütze gezwinkert hätte. Dort, wo der Wunderflötist endet, fängt ohne jeglichen Übergang Witz, Humor, Offenheit und unnachahmliche Menschlichkeit an, und das alles ist präsent, wenn er spielt. Sein überraschender Weg vom Jazz zur ernsten Musik erklärt die Virtuosität, die Freude am Musizieren, Improvisation, Bewegung auf der Bühne sowie die Ansteckungskraft, mit der er an die alte Musik herangeht. Er studierte den sagenhaften "Versuch einer Anweisung, die Flöte traversiere zu spielen" von Johann Joachim Quantz, aus dem Jahr 175
2 und spielte tausende Seiten der Barockliteratur herunter. Auf der Bühne bleibt jedoch das Gefühl der Selbstverständlichkeit, der Leichtigkeit, der Unterhaltung erhalten - die ernste Musik hört auf ernst zu sein. Jiri Stivin müssen Sie dabei sehen. Er ist ein nicht hoch genug geschätzter Musiker "zum Anschauen". Er sollte den Kindern im Kindergarten vorgeführt werden, wenn sie lernen zu begreifen, was Musik bedeuten kann.
Ali Haurand, der erst vor drei Wochen mit Charlie Mariano bei uns war, bedarf dieses Mal keiner besonderen Vorstellung.
Eintritt: 15,-- EUR Abendkasse
13,-- EUR Vorverkauf
10,-- EUR (Schüler, Studenten), (nur an der Abendkasse)
Keine Sitzplatzreservierung
Vorverkaufsstellen:
1. Gaststätte Zum Schweinefuss und Musikpalast
2. Kaysers Wilhelmstube, siehe Anzeige
3. Antiquariat Helmut R. Lang, Hochstättenstr. 2-10
4. P.Schilbach per e-mail: pschilbach [at] jazzmap.de oder
Fax: 0170-2479569 mit Überweisung auf Konto Nr. 344551340,
BLZ 51020186 HypoVereinsbank, Wiesbaden.
Zur e-mail bzw. Fax-Bestellung: Jede Bestellung bis zum Vorabend des Konzertes wird von mir beantwortet. Mit der positiven Bestätigung überweisen Sie 13,-- EUR pro Ticket auf mein Konto und nichts kann mehr schiefgehen. Die Karten liegen an der Abendkasse. Bestellte, aber unbezahlte Karten liegen an der Abendkasse zum Preis von 15,-- EUR bis 20:15 Uhr bereit. Danach werden sie gegebenenfalls zum Verkauf freigegeben.
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