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we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199500] Tue, 01 February 2005 17:03
Willem Stender  
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,339676,00.html

Inhalt für Nicht-Link-Klicker:

GEHIRNSCHÄDIGEND

Korea sagt Langhaarigen den Kampf an

Die kommunistische Regierung Nordkoreas droht Langhaarträgern mit
Bloßstellung, sollten sie nicht auf ihren bourgeoisen Kopfschmuck
verzichten. Die hirnrissige Begründung: Lange Haare behindern die
Gehirnaktivität, indem sie den Nerven Sauerstoff entziehen.

Seoul - Die Regierung Nordkoreas hat langhaarigen Männern den Kampf
angesagt. Sie werden aufgefordert, ihr Haar in "sozialistischer Manier"
zu tragen. Ansonsten gelten sie als "blinde Anhänger der Bourgeoisie"
und "unhygienische, antisozialistische Dummköpfe". Machthaber Kim Jong
Il, der selbst lange Jahre eine "wilde Frisur" trug, setzte kürzlich mit
einem neuen Kurzhaarschnitt ein Zeichen.

Unterstützt wird die Aktion von Nordkoreas führendem Fernsehsender, der
Langhaarsünder mit Namen und Adresse nennt und damit öffentlich
bloßstellt. Die Aktion "Lasst uns unser Haar gemäß dem sozialistischen
Lebensstil zurechtmachen" startete bereits im Oktober vergangenen Jahres
und fordert, dass Haare nicht länger als fünf Zentimeter getragen werden
sollen. Älteren Männern wird jedoch ein Zugeständnis gemacht: Um
mögliche Glatzen zu kaschieren, dürfen sie die Haare bis zu sieben
Zentimeter lang wachsen lassen.

Als Grund für das Kurzhaarschnitt-Plädoyer wird angeführt, dass lange
Haare die Gehirnaktivität behinderten, indem sie den Nerven im Kopf
Sauerstoff entzögen. Warum es Frauen dann allerdings immer noch erlaubt
ist, ihre Haare lang zu tragen, bleibt unklar.

Hintergrund der Aktion ist die wachsende Besorgnis der Regierung, dass
ausländische Einflüsse und Informationen in zunehmendem Maße in das Land
kommen und dass sie die Kontrolle über die Bevölkerung verliert.

Auch in Südkorea waren in den siebziger Jahren zum Höhepunkt der
Herrschaft des Machthabers Park Chung Hee lange Haare bei Männern
verboten. Langhaarige Studenten wurden festgenommen und auf
Polizeiwachen gebracht, wo ihnen zwangsweise die Haare geschnitten
wurden. Erst nachdem sie schriftlich ihr Bedauern bekundet hatten,
wurden die Haar-Sünder freigelassen.

Sang Hun Choe, AP
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199501 ] Tue, 01 February 2005 17:22
Heino Tiedemann  
Willem Stender <willemstender [at] gmx.de> wrote:

> http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,339676,00.html
>
> Inhalt für Nicht-Link-Klicker:
>
> GEHIRNSCHÄDIGEND
>
> Korea sagt Langhaarigen den Kampf an


Ach jetzt verstehe ich erst: Der Artikel HEISST so. Ich dachte erst,
Du meinst er IST gehirnschädigend (denn das ist er unbestritten).

Heino
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199502 ] Tue, 01 February 2005 17:25
muehlich  
Hallo!

Willem Stender wrote:
> Als Grund für das Kurzhaarschnitt-Plädoyer wird angeführt, dass lange
> Haare die Gehirnaktivität behinderten, indem sie den Nerven im Kopf
> Sauerstoff entzögen. Warum es Frauen dann allerdings immer noch
> erlaubt ist, ihre Haare lang zu tragen, bleibt unklar.

Weil bei Frauen da nicht mehr vie& [at] d4/!... <carrier lost>

;-)

Gruß,
MM

--
============================================================ =======
Matthias Mühlich muehlich [at] iap.uni-frankfurt.de
Institut für Angewandte Physik J.W.Goethe-Universität Frankfurt
============================================================ =======
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199503 ] Tue, 01 February 2005 17:33
Willem Stender  
Matthias Mühlich wrote:
>>Als Grund für das Kurzhaarschnitt-Plädoyer wird angeführt, dass lange
>>Haare die Gehirnaktivität behinderten, indem sie den Nerven im Kopf
>>Sauerstoff entzögen. Warum es Frauen dann allerdings immer noch
>>erlaubt ist, ihre Haare lang zu tragen, bleibt unklar.
>
> Weil bei Frauen da nicht mehr vie& [at] d4/!... <carrier lost>

Ich hab' mir schon gedacht, dass diese Steilvorlage nicht lange
ungenutzt bleibt. Ich habe es immerhin bei den Gedanken gelassen und bin
so nicht verurteilbar ;-).

Gruß,
Willem
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199504 ] Tue, 01 February 2005 18:17
Christoph Metze  
Willem Stender <willemstender [at] gmx.de> wrote on Di, 01 Feb 2005 16:03:44
GMT:

> [SPIEGEL]

Auch noch im Spiegel:
Trifft zwar eine andere Subkultur, aber so groß ist der Unterschied nicht.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,336843,00. html

Gerade was den letztgenannten Studiengang angeht, so trifft das auf
Langhaarige jeder Art zu:
"In meiner Klinik wird so gemobbt - die warten nur darauf, solche Fotos von
mir im Internet zu sehen!"

Christoph
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199505 ] Tue, 01 February 2005 18:28
Notifier Deamon  
Post removed (X-No-Archive: yes)
Re: we all livin' not in No [message #199510 ] Tue, 01 February 2005 19:42
Oliver Brakmann  
Hi!

On Tue, 2005-02-01 17:22, Heino Tiedemann wrote...
> Willem Stender <willemstender [at] gmx.de> wrote:
> > [...]
> > GEHIRNSCHÄDIGEND
> > [...]
> Ach jetzt verstehe ich erst: Der Artikel HEISST so. Ich dachte erst,
> Du meinst er IST gehirnschädigend (denn das ist er unbestritten).

Hehe, vielleicht ist ja doch was dran...? *gg*

SCNR,
Oliver
--
It's practically impossible to look at a /\ #198843 [at] http://counter.li.org
penguin and feel angry. -- Joe Moore \/ http://www.linuxfromscratch.org

NP: Porcupine Tree - Blackest eyes
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199513 ] Tue, 01 February 2005 20:23
Martin Schneider  
Am Tue, 01 Feb 2005 17:03:44 +0100 schrieb Willem Stender:

> Als Grund für das Kurzhaarschnitt-Plädoyer wird angeführt, dass
> lange Haare die Gehirnaktivität behinderten, indem sie den Nerven im
> Kopf Sauerstoff entzögen.

Ach so... Ich dachte immer das käme vom vielen Saufen. :)

Bye

Martin
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199522 ] Wed, 02 February 2005 06:29
Heiko Unger  
> Als Grund für das Kurzhaarschnitt-Plädoyer wird angeführt, dass lange
> Haare die Gehirnaktivität behinderten, indem sie den Nerven im Kopf
> Sauerstoff entzögen. Warum es Frauen dann allerdings immer noch erlaubt
> ist, ihre Haare lang zu tragen, bleibt unklar.

Hätte ich gerade 'nen Keks gegessen, wäre mein Monitor voll mit
Krümeln. ;-)
Wann wachen die endlich auf?!


cu, Heiko
np: Lord Belial # Armageddon Revelation
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199880 ] Wed, 02 February 2005 20:52
Kai Jung  
Willem Stender tippte:

>
> GEHIRNSCHÄDIGEND
>
> Korea sagt Langhaarigen den Kampf an
>

hmm, ich habe hier den gegenbeweis:

http://www.improb.com/projects/hair/hair-club-top.html

alles langhaarige wissenschaftlerInnen

Gruss
Kai
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199881 ] Wed, 02 February 2005 21:08
Thomas Ecke  
Moin Heiko

Heiko Unger wrote:
> Wann wachen die endlich auf?!

wer ist denn die? Die Kommunisten? Niemals!
cu Thomas
--
NP: Impaled Nazarene - Hellbound
http://home.versanet.de/~thomas-ecke/
=> support the underground!
*** only death is real ***
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199889 ] Thu, 03 February 2005 05:36
Heiko Unger  
>> Wann wachen die endlich auf?!
>
> wer ist denn die? Die Kommunisten? Niemals!

Wenn sie Kommunisten wären, dann würden sie nicht solch einen Scheiß
machen. Für mich sieht das schon eher nach etwas religiösen aus.


cu, Heiko
np: Lord Belial # War of Hate
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199891 ] Thu, 03 February 2005 07:39
Willem Stender  
Heiko Unger wrote:
>>>Wann wachen die endlich auf?!
>>
>>wer ist denn die? Die Kommunisten? Niemals!
>
> Wenn sie Kommunisten wären, dann würden sie nicht solch einen Scheiß
> machen. Für mich sieht das schon eher nach etwas religiösen aus.

Ich würde eher Fanatismus als Religion sagen.

Gruß,
Willem
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199893 ] Thu, 03 February 2005 10:19
Joerg Koenig  
Heiko Unger wrote:
> Wenn sie Kommunisten wären, dann würden sie nicht solch einen Scheiß
> machen.

Wieso denn nicht? Zu DDR-Zeiten waren langhaarige auch nur gedulded aber
alles andere als gern gesehen. In den 80ern zwar nicht mehr ganz so,
aber vorher gab's auch schonmal Ärger in Schulen, wenn dort solche
"Typen" herumzuliefen...

Jörg
--
Mail: J.Koenig [at] adg.de
Company: ADG mbH, Mannheim Germany
Phone: +49 0621/8505-609
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #199894 ] Thu, 03 February 2005 10:23
Joerg Koenig  
Kai Jung wrote:
>>Korea sagt Langhaarigen den Kampf an
>>
>
>
> hmm, ich habe hier den gegenbeweis:

Nicht wirklich.

>
> http://www.improb.com/projects/hair/hair-club-top.html
>
> alles langhaarige wissenschaftlerInnen

Du weißt aber schon, dass Wissenschaft, sofern man religiösen Eiferern
glaubt, nur Fehllehren verbreitet?! Insofern unterstützt Du mit dieser
Seite sogar noch die Argumentation, dass lange Haare dem Verstand
schaden... :-|

Die Welt kann so schön pervers sein. :-)

Jörg
--
Mail: J.Koenig [at] adg.de
Company: ADG mbH, Mannheim Germany
Phone: +49 0621/8505-609
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #200317 ] Thu, 03 February 2005 14:50
Heiko Unger  
> Die Welt kann so schön pervers sein. :-)

Einspruch!
Die Welt ist genial und perfekt. Nur die Zweibeiner - genannt Menschen
- sind pervers.


cu, Heiko
np: Graveworm # (N)Utopia
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #200318 ] Thu, 03 February 2005 14:50
Heiko Unger  
>>>>Wann wachen die endlich auf?!
>>>
>>>wer ist denn die? Die Kommunisten? Niemals!
>>
>> Wenn sie Kommunisten wären, dann würden sie nicht solch einen Scheiß
>> machen. Für mich sieht das schon eher nach etwas religiösen aus.
>
> Ich würde eher Fanatismus als Religion sagen.

Also doch Religion. ;->>


cu, Heiko
np: Graveworm # I - The Machine
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #200319 ] Thu, 03 February 2005 14:50
Heiko Unger  
>> Wenn sie Kommunisten wären, dann würden sie nicht solch einen Scheiß
>> machen.
>
> Wieso denn nicht? Zu DDR-Zeiten waren langhaarige auch nur gedulded aber
> alles andere als gern gesehen. In den 80ern zwar nicht mehr ganz so,
> aber vorher gab's auch schonmal Ärger in Schulen, wenn dort solche
> "Typen" herumzuliefen...

Hatten die in den 70er'n nicht alle längere Haare? Und wenn schon, es
wird hier nicht anders gewesen sein. In vielen Sparten ist es selbst
heute noch nicht anders.


cu, Heiko
np: Graveworm # (N)Utopia
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #200320 ] Thu, 03 February 2005 16:54
Heino Tiedemann  
Heiko Unger <usenet_no__spam [at] hucom.de> wrote:

>> Die Welt kann so schön pervers sein. :-)
>
> Einspruch!
> Die Welt ist genial und perfekt. Nur die Zweibeiner - genannt Menschen
> - sind pervers.

Ich komm jetzt völlig OT aber dazu fällt mir immer dieser Witz ein:

Treffen sich zwei Planeten, sagt der eine "Hey, was ist denn mit dir,
Du siehst ja fürchterlich aus!"

Sagt der Andere: "Oh, mir ich fühle mich auch wirklich übel, ich hab'
Homo Sapiens"

Antwortet der erste: "Ach so, hatte auch auch - geht bald vorüber."

Heino


np: Exodus - Blacklist
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #200323 ] Thu, 03 February 2005 19:09
Heiko Unger  
> Antwortet der erste: "Ach so, hatte auch auch - geht bald vorüber."

Wenn man sich die Geschichte des Planten so anschaut und auch ein
wenig in die Zukunft blickt, kann man diesen in der Tat nur bedauern.
Leider!


cu, Heiko
np: nix
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #200329 ] Thu, 03 February 2005 20:50
Thomas Ecke  
Moin Heiko,

Heiko Unger wrote:
>>> Wann wachen die endlich auf?!
>>
>> wer ist denn die? Die Kommunisten? Niemals!
>
> Wenn sie Kommunisten wären, dann würden sie nicht solch einen Scheiß
> machen.

Wie kommst Du auf dieses dünne Brett? In einem totalitären Regime wird
alles gebügelt, was nicht 100%ig linientreu ist. Dort wird alles als
Kritik am System ausgelegt. Anders aussehen genau so, wie anders denken.

> Für mich sieht das schon eher nach etwas religiösen aus.

Selbst Religion ist in da nur geduldet, wenn überhaupt. In so einer
Diktatur kriegt man das schon als Kleinkind eingeimpft, bloß nicht
anecken, nur nicht anders denken und schon gar nicht anders aussehen.
Wenn Du dort weggeschlossen wirst, hat es sich für Dich erledigt.
Menschenrechte, Demokratie? Kennen die Kommunisten nicht. Die gehen über
Leichen. Siehe auch China.
cu Thomas
--
NP: Zaebos # Symphonia Satanica
http://home.versanet.de/~thomas-ecke/
=> support the underground!
*** only death is real ***
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #200331 ] Fri, 04 February 2005 06:51
Heiko Unger  
>> Wenn sie Kommunisten wären, dann würden sie nicht solch einen Scheiß
>> machen.
>
> Wie kommst Du auf dieses dünne Brett? In einem totalitären Regime wird
> alles gebügelt, was nicht 100%ig linientreu ist. Dort wird alles als
> Kritik am System ausgelegt. Anders aussehen genau so, wie anders denken.

Kommunismus heißt so gut wie; Alles gemeinsam machen, teilen, alle
sind gleichgestellt.
Das, was du ansprichst nennt sich Sozialismus, ein Vorbote des
Kommunismus, welcher noch in keinem Land der Welt erreicht wurde, weil
es eben an genau den von dir aufgezählten Punkten happert.

>> Für mich sieht das schon eher nach etwas religiösen aus.
>
> Selbst Religion ist in da nur geduldet, wenn überhaupt. In so einer
> Diktatur kriegt man das schon als Kleinkind eingeimpft, bloß nicht
> anecken, nur nicht anders denken und schon gar nicht anders aussehen.
> Wenn Du dort weggeschlossen wirst, hat es sich für Dich erledigt.
> Menschenrechte, Demokratie? Kennen die Kommunisten nicht. Die gehen über
> Leichen. Siehe auch China.

Das mag alles stimmen, aber eben genau deshalb sind es keine
Kommunisten.
Und jetzt bitte nicht kommen und sagen (wie viele andere auch schon):
Kommunisten oder Sozialisten. Egal. Ist doch alles dasselbe.


cu, Hei<der gerne im Kommunismus leben würde>ko
np: Thyrfing # Slaget
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #200334 ] Fri, 04 February 2005 09:06
denis knauf  
Heiko Unger wrote:

>>> Wenn sie Kommunisten w=C3=A4ren, dann w=C3=BCrden sie nicht solch e=
inen Schei=C3=9F
>>> machen.
>>=20
>> Wie kommst Du auf dieses d=C3=BCnne Brett? In einem totalit=C3=A4ren=
Regime wird
>> alles geb=C3=BCgelt, was nicht 100%ig linientreu ist. Dort wird alle=
s als
>> Kritik am System ausgelegt. Anders aussehen genau so, wie anders den=
ken.
>=20
> Kommunismus hei=C3=9Ft so gut wie; Alles gemeinsam machen, teilen, al=
le
> sind gleichgestellt.
> Das, was du ansprichst nennt sich Sozialismus, ein Vorbote des
> Kommunismus, welcher noch in keinem Land der Welt erreicht wurde, wei=
l
> es eben an genau den von dir aufgez=C3=A4hlten Punkten happert.
>
"demokratie =3D=3D diktatur"
dies waere die fortfuehrung der aussage, kommunismus herrsche in nordko=
rea und
china.
es gibt auf der ganzen welt keinen kommunistischen statt. aber auch kei=
nen
demokratischen staat. es gab nur monarchistische staaten, wie auch
anarchistische und diktatorische.

kommunismus und demokratie sind utopien. beide sind unerreicht.

> cu, Hei<der gerne im Kommunismus leben w=C3=BCrde>ko
> np: Thyrfing # Slaget

ich schliesse mich dem an, ich wuerde auch gern im kommunismus leben.
denis
[OT] Freiheit und Kommunismus [message #200335 ] Fri, 04 February 2005 13:43
muehlich  
Hallo!

Thomas Ecke wrote:
> Wie kommst Du auf dieses dünne Brett? In einem totalitären Regime wird
> alles gebügelt, was nicht 100%ig linientreu ist. Dort wird alles als
> Kritik am System ausgelegt. Anders aussehen genau so, wie anders
> denken.

Obwohl der Zusammenbruch des Kommunismus schon 15 Jahre her ist, hast Du
anscheinend noch immer nicht die dann gewählte Argumentationslinie der
Linken begriffen.

Die da wäre: selbstverständlich ist nicht der Kommunismus
zusammengebrochen, sondern nur der Sozialismus, der bloß eine schlechte
Realisierung des ja eigentlich noch immer idealen Kommunismus war. Daß
die herrschenden Einheitsparteien in UdSSR, China etc sich selbst
Kommunisten nannten oder daß im Namen des Kommunismus Millionen von
Toten verursacht wurden (neben den Genannten fallen da noch die Roten
Khmer ein, die prozentual des größen Anteils am eigenen Volk auf dem
Gewissen haben) -- all das spielt für die realitätsfernen linken
Utopisten und Kommunismus-Verherrlicher leider keine Rolle mehr. In
Berlin wird von der Rot/Dunkelroten-Regierung das x-te
Rosa-Luxemburg-Denkmal gebaut (sechsstellige Summe bei leeren Kassen),
aber ein würdiges Gedenken an die Mauertoten scheint nicht möglich.
Armes Deutschland. :-(

Für mich hat das die gleiche Qualität wie wenn man behaupten würde, der
Nationalsozialismus wäre ein anzustrebendes Ideal (Motto:
"Volksgemeinschaft ist doch was feines!") und die NSDAP mit ihrem
unglücklichen Judenmord wäre bloß ein bedauerlicher Ausrutscher
gewesen. Genau in diese Richtung zielt teilweise die NPD, und
dummerweise machen die Kommunismus-Verharmloser genau diese
Argumentationslinie möglich, indem sie persönliche Freiheitsrechte als
absolute Grundbedingung torpedieren. So läuft's nicht!

Gegen jede Art von Totalitarismus!

Gruß,
MM, der froh ist, in einem Land zu leben, das persönliche
Freiheitsrechte per Verfassung garantiert

[wegen OT fup2p; bitte beachten]

--
============================================================ =======
Matthias Mühlich muehlich [at] iap.uni-frankfurt.de
Institut für Angewandte Physik J.W.Goethe-Universität Frankfurt
============================================================ =======
Re: [OT] Freiheit und Kommunismus [message #201309 ] Fri, 04 February 2005 14:58
Heiko Unger  
> Thomas Ecke wrote:
>> Wie kommst Du auf dieses dünne Brett? In einem totalitären Regime wird
>> alles gebügelt, was nicht 100%ig linientreu ist. Dort wird alles als
>> Kritik am System ausgelegt. Anders aussehen genau so, wie anders
>> denken.
>
> Obwohl der Zusammenbruch des Kommunismus schon 15 Jahre her ist, hast Du
> anscheinend noch immer nicht die dann gewählte Argumentationslinie der
> Linken begriffen.
>
> Die da wäre: selbstverständlich ist nicht der Kommunismus
> zusammengebrochen, sondern nur der Sozialismus, der bloß eine schlechte
> Realisierung des ja eigentlich noch immer idealen Kommunismus war. Daß
> die herrschenden Einheitsparteien in UdSSR, China etc sich selbst
> Kommunisten nannten oder daß im Namen des Kommunismus Millionen von
> Toten verursacht wurden (neben den Genannten fallen da noch die Roten
> Khmer ein, die prozentual des größen Anteils am eigenen Volk auf dem
> Gewissen haben) -- all das spielt für die realitätsfernen linken
> Utopisten und Kommunismus-Verherrlicher leider keine Rolle mehr. In
> Berlin wird von der Rot/Dunkelroten-Regierung das x-te
> Rosa-Luxemburg-Denkmal gebaut (sechsstellige Summe bei leeren Kassen),
> aber ein würdiges Gedenken an die Mauertoten scheint nicht möglich.
> Armes Deutschland. :-(

Luxemburg, Liebknecht, Tälmann, Marx und Engels haben eine Vision
gehabt. Mit ihren Aufrufen haben sie es bin in die Geschichtsbücher
geschafft. Sie kämpften für das Volk!
Die Mauertoten kämpften nur für sich und wollten ein scheinbar
besseres, in Freiheit, Leben führen. Also, warum sollte ich denen
hinterhertrauern?
Zugegeben: Der Schießbefehl war natürlich vollkommen überflüssig. Eine
Festnahme hätte auf jedenfall gereicht. Aber das Risiko gingen die
Mauerläufer genauso ein, wie Luxemburg und co.

> Für mich hat das die gleiche Qualität wie wenn man behaupten würde, der
> Nationalsozialismus wäre ein anzustrebendes Ideal (Motto:
> "Volksgemeinschaft ist doch was feines!")

Also ich hab das Manifest nicht im Kopf und ich bin auch kein
Politiker und eigentlich bin auch an Politik nicht interessiert, aber
eine wahrhaft durchgeführte Volksgemeinschaft wäre die Lösung vieler
Probleme. Keine Machtspiele, kein Neid. Jeder ist gleichgestellt,
entsprechend kann dann auch jeder (um wieder OnT zu werden :-) seine
Haare tragen wie's gefällt.

> und die NSDAP mit ihrem
> unglücklichen Judenmord wäre bloß ein bedauerlicher Ausrutscher
> gewesen. Genau in diese Richtung zielt teilweise die NPD, und
> dummerweise machen die Kommunismus-Verharmloser genau diese
> Argumentationslinie möglich, indem sie persönliche Freiheitsrechte als
> absolute Grundbedingung torpedieren. So läuft's nicht!

Momentan noch. Aber ich denke und hoffe, daß jetzt wirklich mal einige
(wichtige) Personen aufwachen und eben erkennen, daß es so nicht
laufen kann.

> Gegen jede Art von Totalitarismus!

Also für den wahrem Kommunismus. ;-)

> Gruß,
> MM, der froh ist, in einem Land zu leben, das persönliche
> Freiheitsrechte per Verfassung garantiert

Aber diese Freiheit kann auch auf der Straße unter der Brücke enden.

> [wegen OT fup2p; bitte beachten]

Ach nö... ;-)


cu, Heiko
np: Enslaved # Reogenesis
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201310 ] Fri, 04 February 2005 14:58
Heiko Unger  
>>>> Wenn sie Kommunisten wären, dann würden sie nicht solch einen Scheiß
>>>> machen.
>>>
>>> Wie kommst Du auf dieses dünne Brett? In einem totalitären Regime wird
>>> alles gebügelt, was nicht 100%ig linientreu ist. Dort wird alles als
>>> Kritik am System ausgelegt. Anders aussehen genau so, wie anders denken.
>>
>> Kommunismus heißt so gut wie; Alles gemeinsam machen, teilen, alle
>> sind gleichgestellt.
>> Das, was du ansprichst nennt sich Sozialismus, ein Vorbote des
>> Kommunismus, welcher noch in keinem Land der Welt erreicht wurde, weil
>> es eben an genau den von dir aufgezählten Punkten happert.
>>
> "demokratie == diktatur"
> dies waere die fortfuehrung der aussage, kommunismus herrsche in nordkorea und
> china.
> es gibt auf der ganzen welt keinen kommunistischen statt. aber auch keinen
> demokratischen staat. es gab nur monarchistische staaten, wie auch
> anarchistische und diktatorische.
>
> kommunismus und demokratie sind utopien. beide sind unerreicht.

So ist es.

>> cu, Hei<der gerne im Kommunismus leben würde>ko
>> np: Thyrfing # Slaget
>
> ich schliesse mich dem an, ich wuerde auch gern im kommunismus leben.

Gründen wir unseren eigenen Staat. :-)


cu, Heiko
np: Enslaved # Isa
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201311 ] Fri, 04 February 2005 15:37
denis knauf  
J=C3=B6rg K=C3=B6nig wrote:

> Heiko Unger wrote:
>=20
> Wieso denn nicht? Zu DDR-Zeiten waren langhaarige auch nur gedulded a=
ber
> alles andere als gern gesehen. In den 80ern zwar nicht mehr ganz so,
> aber vorher gab's auch schonmal =C3=84rger in Schulen, wenn dort solc=
he
> "Typen" herumzuliefen...
>=20
> J=C3=B6rg

aber das ist nicht nur in der ddr sogewesen. zb habe ich seit ich denke=
n kann
lange haare. meine klassenkameraden haben mich deswegen des oefteren fe=
rtig
gemacht.
meine ersten beiden klassenlehrer haben mich meist unterstuetzt mit all=
meinen
aktionen. die naechsten beiden meinten, ich solle mich anpassen. sie ha=
ben aber
nix gegen meine langen haare gesagt, aber die klassenkameraden nahmen a=
uch die
haare als anlass.

es ist nicht alles inteligent, was hirn hat.
die haare sind die verlaengerung des hirns.

denis
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201312 ] Fri, 04 February 2005 16:30
Immanuel Albrecht  
Denis Knauf <deacXxXxX [at] linux-ist-pleite.de> wrote:

> Heiko Unger wrote:

>> cu, Hei<der gerne im Kommunismus leben würde>ko

> ich schliesse mich dem an, ich wuerde auch gern im kommunismus
> leben.

Hier glaubt wohl jemand an das Gute im Menschen. Ich will lieber in den
Wald ziehen und der zweite UnA-Bomber werden.



--
http://www.genetic-superior.de/
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201313 ] Fri, 04 February 2005 17:07
denis knauf  
Denis Knauf wrote:

> Heiko Unger wrote:
>=20
>>>> Wenn sie Kommunisten w=C3=A4ren, dann w=C3=BCrden sie nicht solch =
einen Schei=C3=9F
>>>> machen.
>>>=20
>>> Wie kommst Du auf dieses d=C3=BCnne Brett? In einem totalit=C3=A4re=
n Regime wird
>>> alles geb=C3=BCgelt, was nicht 100%ig linientreu ist. Dort wird all=
es als
>>> Kritik am System ausgelegt. Anders aussehen genau so, wie anders de=
nken.
>>=20
>> Kommunismus hei=C3=9Ft so gut wie; Alles gemeinsam machen, teilen, a=
lle
>> sind gleichgestellt.
>> Das, was du ansprichst nennt sich Sozialismus, ein Vorbote des
>> Kommunismus, welcher noch in keinem Land der Welt erreicht wurde, we=
il
>> es eben an genau den von dir aufgez=C3=A4hlten Punkten happert.
>>
> "demokratie =3D=3D diktatur"
> dies waere die fortfuehrung der aussage, kommunismus herrsche in nord=
korea und
> china.
> es gibt auf der ganzen welt keinen kommunistischen statt. aber auch k=
einen
> demokratischen staat. es gab nur monarchistische staaten, wie auch
> anarchistische und diktatorische.
>=20
> kommunismus und demokratie sind utopien. beide sind unerreicht.
>=20
mir ist gerade noch etwas eingefallen, nationalsozialismus ist auch nur=
eine
utopie. nicht jeder haelt sich dran. es gab genug fluechtlinge im dritt=
en
reich. und es haben sich auch viele versteckt. nicht jeder ist "rassig"=
..

also bin ich schon bei 3 staatsformen, die nicht funktioniert haben bis=
her:
kommunismus, demokratie, nationalsozialismus.

ich stelle mal die these auf, es gibt keine funktionierende staatsform.=
wer will
kann mir das gegenteil beweisen.
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201314 ] Fri, 04 February 2005 20:00
Christoph Metze  
Denis Knauf <deacXxXxX [at] linux-ist-pleite.de> wrote on Fr, 04 Feb 2005
16:07:03 GMT:

> ich stelle mal die these auf, es gibt keine funktionierende
> staatsform. wer will kann mir das gegenteil beweisen.

Demokratie.
Wenn man sich bewusst macht, dass viele Nebenwirkungen auf allgemeine, von
der Staatsform unabhängige, menschliche Schwächen/Fehler zurückzuführen
sind. Anderswo wird dir der Mund verboten, hier wird es als "Versagen"
hingestellt, wenn manche ihn zu weit aufreissen und der Staat nicht
"angemessen" reagieren kann/darf/will... das Potential der Demokratie liegt
allerdings gerade im Umgang mit Randerscheinungen.
Außerdem funktioniert das Ganze recht gut, was wiederrum davon abhängig
ist, was man eigentlich erwartet.

Findet
Christoph
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201315 ] Fri, 04 February 2005 21:24
Thomas Ecke  
Moin Heiko,

Heiko Unger wrote:
> ...
> Das, was du ansprichst nennt sich Sozialismus, ein Vorbote des
> Kommunismus, welcher noch in keinem Land der Welt erreicht wurde, ...

die Unterschiede zwischen diesen beiden Gesellschaftsformen sind mir
sehr wohl bewußt. In Zusammenhang mit Korea muß man aber IMO von
Kommunisten sprechen, da sie sich selber so nennen. Ansonsten
entschuldige, daß ich beides unter dem Begriff Kommunisten
zusammenfasse. Das eine hat nicht funktioniert und das andere wird es
nie geben.

> ...
> cu, Hei<der gerne im Kommunismus leben würde>ko

Kann ich mir nicht vorstellen, daß Du Dich da wohl fühlst. Als Metaller
sind wir anders. Wir wollen provozieren. Da ist alles gleich. Du wirst
anecken und Probleme machen. Dich will man da nicht haben, deshalb wirst
Du davon ausgeschlossen ;-) Für mich hier EOD
cu Thomas
--
NP: Rotting Christ # Release Me
http://home.versanet.de/~thomas-ecke/
=> support the underground!
*** only death is real ***
Re: [OT] Freiheit und Kommunismus [message #201316 ] Fri, 04 February 2005 21:55
Thomas Ecke  
Moin Heiko,
nun muß ich mich doch noch mal zu Wort melden, weil Du hier flachs
zitierst. Das, worauf Du antwortest, habe nicht ich geschrieben, sondern
Matthias. Bitte achte besser auf solche Details.
Laß mich trotzdem noch was anmerken.

Heiko Unger wrote:
> Luxemburg, Liebknecht, Tälmann, Marx und Engels haben eine Vision
> gehabt. Mit ihren Aufrufen haben sie es bin in die Geschichtsbücher
> geschafft. Sie kämpften für das Volk!

Das gilt für Marx und Engels definitiv. Hier in Wuppertal ist Engels
geboren und die Idee wird hier noch von vielen getragen. In meinem
metallischen Bekanntenkreis gibt es mehrere Leute, die Poster von
besagten Persönlichkeiten an der Wand haben. Die Idee an sich entzückt
mich, aber ich bin der festen Überzeugung, daß dies niemals kommen wird.
Der entscheidente Faktor ist der Mensch. Der denkt immer zuerst an sich.
Deshalb kann das nix werden. Es wird also immer welche geben, die reden
davon und setzen es mit Gewalt auf Kosten des unterdrückten Volkes
durch. Gleichheit wird es nie geben. Wasser predigen und heimlich Wein
trinken dagegen immer. Deshalb bin ich ganz froh, hier in einer halbwegs
funktionierenden Demokratie zu leben. Hier werde ich, so lange ich mich
an gewisse Regel halte, nicht gegängelt. Was jetzt latürnich nicht den
Umkehrschluß erlaubt, daß ich auch überall akzeptiert werde. Aber genau
das will ich auch nicht und deshalb ist es mir sehr angenehm so.
cu Thomas
--
NP: Rotting Christ # Under The Name Of Legion
http://home.versanet.de/~thomas-ecke/
=> support the underground!
*** only death is real ***
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201317 ] Fri, 04 February 2005 22:10
denis knauf  
Christoph Metze wrote:

> Denis Knauf <deacXxXxX [at] linux-ist-pleite.de> wrote on Fr, 04 Feb 2005
> 16:07:03 GMT:
>=20
>> ich stelle mal die these auf, es gibt keine funktionierende
>> staatsform. wer will kann mir das gegenteil beweisen.
>=20
> Demokratie.
> Wenn man sich bewusst macht, dass viele Nebenwirkungen auf allgemeine=
, von
> der Staatsform unabh=C3=A4ngige, menschliche Schw=C3=A4chen/Fehler zu=
r=C3=BCckzuf=C3=BChren
> sind. Anderswo wird dir der Mund verboten, hier wird es als "Versagen=
"
> hingestellt, wenn manche ihn zu weit aufreissen und der Staat nicht
> "angemessen" reagieren kann/darf/will... das Potential der Demokratie=
liegt
> allerdings gerade im Umgang mit Randerscheinungen.
> Au=C3=9Ferdem funktioniert das Ganze recht gut, was wiederrum davon a=
bh=C3=A4ngig
> ist, was man eigentlich erwartet.
>=20
und wer ist der staat? genau wir. also die regierung.
also was du da schriebst meinte ich nicht. ich meinte das gesamte, nich=
t nur die
regierung.

durch die fehlende restriktive regierungsstruktur werden die buerger au=
fmuepfig.
wenn man die ganzen "asis" anschaut, da fehlt eindeutig sowas wie kontr=
olle. da
kann man nix mit logik rangehen.
dafuer ist es umgekehrt, logik laesst sich nicht durch irrationalitaet
kontrollieren. geht eher schief.
Re: [OT] Freiheit und Kommunismus [message #201319 ] Sat, 05 February 2005 08:14
Heiko Unger  
On 04.02.2005 21:55:17 Thomas Ecke wrote:

> nun muß ich mich doch noch mal zu Wort melden, weil Du hier flachs
> zitierst. Das, worauf Du antwortest, habe nicht ich geschrieben, sondern
> Matthias. Bitte achte besser auf solche Details.

Ich kann das nicht ganz nachvollziehen, denn ich hab einfach nur ein
RE gesetzt. Und das dies Matthias geschrieben hat, war mir auch klar.

> Laß mich trotzdem noch was anmerken.
>
> Heiko Unger wrote:
>> Luxemburg, Liebknecht, Tälmann, Marx und Engels haben eine Vision
>> gehabt. Mit ihren Aufrufen haben sie es bin in die Geschichtsbücher
>> geschafft. Sie kämpften für das Volk!
>
> Das gilt für Marx und Engels definitiv. Hier in Wuppertal ist Engels
> geboren und die Idee wird hier noch von vielen getragen. In meinem
> metallischen Bekanntenkreis gibt es mehrere Leute, die Poster von
> besagten Persönlichkeiten an der Wand haben. Die Idee an sich entzückt
> mich, aber ich bin der festen Überzeugung, daß dies niemals kommen wird.
> Der entscheidente Faktor ist der Mensch. Der denkt immer zuerst an sich.
> Deshalb kann das nix werden. Es wird also immer welche geben, die reden
> davon und setzen es mit Gewalt auf Kosten des unterdrückten Volkes
> durch. Gleichheit wird es nie geben. Wasser predigen und heimlich Wein
> trinken dagegen immer. Deshalb bin ich ganz froh, hier in einer halbwegs
> funktionierenden Demokratie zu leben. Hier werde ich, so lange ich mich
> an gewisse Regel halte, nicht gegängelt. Was jetzt latürnich nicht den
> Umkehrschluß erlaubt, daß ich auch überall akzeptiert werde. Aber genau
> das will ich auch nicht und deshalb ist es mir sehr angenehm so.

Fazit, und wir wissen es alle: Der Mensch ist das Leidwesen des
Menschen. Also versuchen wir nicht, uns mit denen auf eine Stufe zu
stellen. ;-)


cu, Heiko
np: Trimonium # Outro (from Blow The Horns)
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201320 ] Sat, 05 February 2005 08:14
Heiko Unger  
On 04.02.2005 16:30:02 Immanuel Albrecht wrote:


>>> cu, Hei<der gerne im Kommunismus leben würde>ko
>
>> ich schliesse mich dem an, ich wuerde auch gern im kommunismus
>> leben.
>
> Hier glaubt wohl jemand an das Gute im Menschen. Ich will lieber in den
> Wald ziehen und der zweite UnA-Bomber werden.

Ich hab Jahre lang an das Gute im Menschen geglaubt. Bis ich zu den
Schwaben zog... ;->>>
<ich duck mich ja schon, aber was Wahres ist da schon dran>


cu, Heiko
np: Trimonium # Forgotten Heroes
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201321 ] Sat, 05 February 2005 08:14
Heiko Unger  
On 04.02.2005 21:24:59 Thomas Ecke wrote:


>> Das, was du ansprichst nennt sich Sozialismus, ein Vorbote des
>> Kommunismus, welcher noch in keinem Land der Welt erreicht wurde, ...
>
> die Unterschiede zwischen diesen beiden Gesellschaftsformen sind mir
> sehr wohl bewußt. In Zusammenhang mit Korea muß man aber IMO von
> Kommunisten sprechen, da sie sich selber so nennen. Ansonsten
> entschuldige, daß ich beides unter dem Begriff Kommunisten
> zusammenfasse. Das eine hat nicht funktioniert und das andere wird es
> nie geben.

Ich denke, daß in ein paar tausend Jahren die Menschen, wenn es sie
dann noch geben sollte, reifer sein werden. Ob sie dann einen
Kommunismus haben, will ich so nicht sagen. Aber sie werden erkennen,
daß es sich miteinander besser leben läßt als gegeneinander. Streben
nach Macht und Reichtum, Neid werden verschwunden sein.

Ok, ich gebe es zu. Das klingt ziemlich naiv. Aber man macht sich ja
so seine Gedanken, was mal aus meinen Kindern wird. ;-)

>> cu, Hei<der gerne im Kommunismus leben würde>ko
>
> Kann ich mir nicht vorstellen, daß Du Dich da wohl fühlst. Als Metaller
> sind wir anders. Wir wollen provozieren. Da ist alles gleich. Du wirst
> anecken und Probleme machen. Dich will man da nicht haben, deshalb wirst
> Du davon ausgeschlossen ;-) Für mich hier EOD

Dann (TM) ist es kein Kommunismus. Denn mit 'alles gemeinsam und/oder
gleich' ist ja nicht gemeint, daß alle die selbe Mucke hören. Denn das
müßte(n) ja einer oder ein paar wenige (obere?) bestimmen.


cu, Heiko
np: Trimonium # Forwards To Eternal Glory
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201322 ] Sat, 05 February 2005 08:19
Heino Tiedemann  
Immanuel Albrecht <xrxixpx [at] gmx.de> wrote:

> Denis Knauf <deacXxXxX [at] linux-ist-pleite.de> wrote:
>
>> Heiko Unger wrote:
>
>>> cu, Hei<der gerne im Kommunismus leben würde>ko
>
>> ich schliesse mich dem an, ich wuerde auch gern im kommunismus
>> leben.
>
> Hier glaubt wohl jemand an das Gute im Menschen. Ich will lieber in den
> Wald ziehen und der zweite UnA-Bomber werden.

Dem schliesse ich mich an. Ich bin etwas schockiert über Heiko, alter
Kommunist! ;-)


Kommunismus? Wo alle gleich behandelt werden? Wo alle das gleiche Geld
für unterschiedliche Tätigkeiten bekommen? Oder vielleicht gar kein
Geld, weil: Wozu Geld? So in etwa das Star Trek Prinzip?

Nä also sorry - aber Unterschiede müssen sein. Nur durch Unterschiede
erhölt man doch _Motivation_.

Heino
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201323 ] Sat, 05 February 2005 08:20
Heino Tiedemann  
Denis Knauf <deacXxXxX [at] linux-ist-pleite.de> wrote:

> Denis Knauf wrote:
> ich stelle mal die these auf, es gibt keine funktionierende staatsform. wer will
> kann mir das gegenteil beweisen.

Anarchie?

scnr-Heino
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201326 ] Sat, 05 February 2005 18:09
Fabian Stietzel  
On Tue, 01 Feb 2005 18:28:15 +0100, Robert Sedlacek wrote:

> Autsch. Das hier ist aber mal wirklich übel[1]:
> http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,277621,00.html

*lol*
Immer dieses Geschwätz über Satanisten. Vergewaltigung und
Tieropfer...so ein Bullshit. Ich glaube nicht, dass es auch nur eine
Gruppe von mindestens 10 Leuten in Deutschland gibt, welche regelmäßig
Tiere opfert oder Jungfrauen rituell entjungfert. Wie viele Kirchen wurden
in Deutschland schon von Satanisten angezunden? Ich glaube kaum eine.

Ob 2 Psychos jetzt aus Spaß jemanden umbringen, oder weil Sie glauben sie
kriegen dafür einen fürstlichen Platz auf dem Höllenstuhl, macht ja wohl
keinen Unterschied. Immer wieder interessant was man aus einem Einzelfall
so machen kann.

Wenn man die Einleitung liest glaubt man aber, dass so ziemlich jeden
Samstag Abend auf Friedhöfen und in Kirchenkellern, im wahrsten Sinne des
Wortes, der Teufel los ist.
Re: we all livin' not in Nordkorea... zum Glück [message #201332 ] Sat, 05 February 2005 19:51
denis knauf  
Fabian Stietzel wrote:

> On Tue, 01 Feb 2005 18:28:15 +0100, Robert Sedlacek wrote:
>
>> Autsch. Das hier ist aber mal wirklich übel[1]:
>> http://www.spiegel.de/archiv/dossiers/0,1518,277621,00.html
>
> *lol*
> Immer dieses Geschwätz über Satanisten. Vergewaltigung und
> Tieropfer...so ein Bullshit. Ich glaube nicht, dass es auch nur eine
> Gruppe von mindestens 10 Leuten in Deutschland gibt, welche regelmäßig
> Tiere opfert oder Jungfrauen rituell entjungfert. Wie viele Kirchen wurden
> in Deutschland schon von Satanisten angezunden? Ich glaube kaum eine.
>
> Ob 2 Psychos jetzt aus Spaß jemanden umbringen, oder weil Sie glauben sie
> kriegen dafür einen fürstlichen Platz auf dem Höllenstuhl, macht ja wohl
> keinen Unterschied. Immer wieder interessant was man aus einem Einzelfall
> so machen kann.
>
> Wenn man die Einleitung liest glaubt man aber, dass so ziemlich jeden
> Samstag Abend auf Friedhöfen und in Kirchenkellern, im wahrsten Sinne des
> Wortes, der Teufel los ist.
>
satanisten habens schwer. sie sollten aufpassen, dass sie von den christen nicht
geluencht werden.

christen sind echt gefaehrlich. ich weiss garnicht, wie viele menschen die
christen umgebracht haben. ich meine damit die christen, die immer behaupten,
sie seien die einzigen christen. sie sind auch bekannt als die katholische
sekte.

es gibt in deutschland mehr christen als satanisten. also sind satanisten
weniger eine gefahr, als die christen. wir sollten lieber mal die christen
beobachten, was die machen.

in amerika geht das christentum mal wieder sehr hart ran. papst georg w bush II
veranstaltet ja in asien seine weissen messen, wobei er viele muslimische
sektenmitglieder bereits geopfert hat. er selbst war nicht dabei, aber seine
sektenanhaenger. viele von diesen gefolgsleuten sind nur ausversehen auf die
schiefe bahn gelangt.

also ich stelle so fest, alle sekten haben eine schmutzige weste, wenn sie eine
weisse anziehen. nur die satanisten, die haben die weisseste weste an. obwohl
sie immer schwarze westen anziehen...
verkehrte welt...

euer evangelischer christ
denis

--
"und die heutige kolekte geht an krieg fuer die welt."
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