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Musik » de.alt.music.hiphop » Homerecording
| Homerecording [message #199117] |
Tue, 01 February 2005 10:17 |
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Peace,
Ich wär euch sehr dankbar wenn ihr mich ein bisschen beraten könntet.
Ich möchte mir in nexter Zeit einen "Mehrspurrecorder" kaufen und mir
fehlt ein bisschen der Durchblick. Was denkt ihr ist sinnvoll für den
Einstieg und vorallem auf was muss ich achten?
Ich hab da schon ein paar zur Auswahl, schaut bitte mal rein:
"TASCAM MF P01"
http://www.netzmarkt.de/thomann/tascam_mf_p01_portastudio_pr odinfo.html
"TASCAM Porta 02 MK II"
http://www.blackfield.de/product_info.php/products_id/971
"TASCAM 414 MK II"
http://www.blackfield.de/product_info.php/products_id/969?os Csid=
1842776d5d9d802321cd892a1d710d2f
"ZOOM MRS-4"
http://www.musik-service.de/ProduX/Recording/Recorder/Zoom_M RS4
_MultiTrak_Recorder.htm
"FOSTEX MR-8"
http://www.musik-service.de/ProduX/Recording/Recorder/Fostex _MR8
_Multitracker.htm
Noch ein paar fragen...
Mal im vorraus gefragt, taugt da überhaupt einer was, oder habt ihr
bessere Vorschläge? Ich will halt einfach gescheite Aufnahmen
machen, mal kurz aufnehmen wenn mir spontan was einfällt und so weiter.
Ausserdem weiss ich nicht ob so ein Ding auf Kassettenbasis sinnvoll
ist, oder ist besser wenn manns auf Karte speichert und anschließend
auf den Rechner spielt?
Und wieviel Spuren(z.B. 8Spur-Recorder)man haben sollte, damit man sich
richtig entfalten kann:), und und und...
Wäre cool wenn ihr mir helfen würdet, ihr sehts ja selbst:)...
Machts gut,
mG
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| Re: Homerecording [message #199463 ] |
Tue, 01 February 2005 11:04 |
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Hi,
(Achtung, es wird wieder mal länger *LOL*)
Manuel G. schrieb:
> Ich wär euch sehr dankbar wenn ihr mich ein bisschen beraten könntet.
Versuchen wir's... :-)
> Ich möchte mir in nexter Zeit einen "Mehrspurrecorder" kaufen und mir
> fehlt ein bisschen der Durchblick. Was denkt ihr ist sinnvoll für den
> Einstieg und vorallem auf was muss ich achten?
Wie sieht Dein "Einstieg" konkret aus? Hast Du schon am PC Musik gemacht
und ggf. hier bereits Erfahrungen gesammelt? Wie sieht Deine Hardware-
Situation aus?
Oft wird aus falscher Bescheidenheit davor zurückgeschreckt, den PC, auf
dem am Ende ja doch wieder alles zusammenfinden soll, als mögliches
Werkzeug zu begreifen. Jedes der von Dir genannten Geräte muß auch erst
"begriffen" werden ... also könnte man Energie und Geld sparen ... naja,
wie dem auch sei ...
> Ich hab da schon ein paar zur Auswahl, schaut bitte mal rein:
> [snip]
Generell: Laß die Finger von Blackfield als Anbieter! Du zahlst Dich
später dumm und dämlich.
Was Hardware-Multitracker angeht:
- Tape-Multitracker sind qualitativ (Sound und Features) überholt.
- MD-, ZIP- und MP3-Multitracker arbeiten mit teilweise hörbarer
Datenreduktion und sind IMHO ebenfalls nicht ihr Geld wert. Für den
Live-Einsatz okay, aber nix für's Studio.
- HD-Recorder sind, wenn man keine Datenreduktion nutzt, das letzte, was
der Rede wert ist. Aber hier leistet der PC meist schon mehr!
> Mal im vorraus gefragt, taugt da überhaupt einer was, oder habt ihr
> bessere Vorschläge? Ich will halt einfach gescheite Aufnahmen
> machen, mal kurz aufnehmen wenn mir spontan was einfällt und so weiter.
Wie spontan? ;-)
Datt kleine Fostex-Dingens mit dem Flash-Speicher paßt prima in die
Hosentasche, wenn man mal fix zu 'nem Kumpel für 'ne Session wetzt. Aber
es wird eben deutlich komprimiert. Das heißt, auf die lange Sicht ist es
lediglich als Ideen-Festhalter gedacht.
> Ausserdem weiss ich nicht ob so ein Ding auf Kassettenbasis sinnvoll
> ist, oder ist besser wenn manns auf Karte speichert und anschließend
> auf den Rechner spielt?
Wie gesagt: Wenn Du planst, es anschließend im PC weiterzubearbeiten,
dann sind beide Varianten suboptimal. Direkt in den PC hinein und einen
ordentlichen Wandler dafür benutzt, ist allemal sinnvoller. Oder eben in
eine Aufnahmestation investieren, die Dir auch halbwegs gute Qualität
bietet. Die Technik ist heute nicht mehr soo teuer.
Was mich selbst angeht: Ich habe in den vergangenen 10 Jahren allzu oft
Fehlinvestitionen getätigt, weil ich zu konservativ herangegangen bin
oder keine ordentliche Zukunftsplanung betrieben habe. Die einzige
Investition, die wirklich langfristig Bestand hatte, war die in die
PC-Technik und Peripherie.
Von Roland gab es mal solche HD-Recorder (wir nutzen sowas auf den
Proben und live für Drum-, Melodie- oder Effekt-Playbacks), die man
heute sehr günstig gebraucht bekommen kann. Das schöne dabei ist, dass
die Qualität auch okay ist.
Ebenfalls von Roland bekommst Du aber eben auch eine qualitativ
hochwertige Einsteiger-USB-Audio-Schnittstelle, die Du als Mic-Preamp,
MIDI-I/O und Audio-Ausgang benutzen kannst. Datt Dingens hat schnelle
ASIO-Treiber un bietet Dir zusammen mit einem Audio-Sequencer alles in
einem Guß. Den Namen von dem Teil weiß ich gerade nicht (kein Katalog
zur Hand), aber es lag neu bei ca. 140 EUR. Die gebrauchte Cubase-5-
Version kostet bei Ebay auch kein Vermögen mehr. Et voila ... alles in
bester Qualität in der Kiste, die den Spaß im Anschluß auch sofort auf
CD brennt.
Will niemanden zu was überreden ... aber ich finde es sinnvoller. :-/
Was den PC angeht (Tho wird sich jetzt vielleicht noch an hitzige
Diskussionen erinnern *g*): Eine Einsteigerkiste von heute ist voll und
ganz ausreichend. Habe letztens ein Sempron-2200-System für 'nen Kumpel
zusammengestellt ... das Teil rennt meinem "vollausgestatteten
Musikproduktions-PC" weg. Ich war fast neidisch auf seine
"Billig-Gurke". *fg*
> Und wieviel Spuren(z.B. 8Spur-Recorder)man haben sollte, damit man sich
> richtig entfalten kann:), und und und...
Ich rate davon ab, einen Endmix mit einem fertigen 2-Kanal-Instrumental
zu machen. Auch deswegen ist es mir lieber, die Stimmen als Audiospuren
in den Audiosequencer aufzunehmen, in dem sich bereits das Instrumental
befindet. Auf diesem Wege kann ich kompromißloser arbeiten.
Die Anzahl der Spuren entscheidet sich mit dem Song. Es kann sein, dass
Du einen Track machst, bei dem alle Strophen gedoppelt sind und
zusätzlich noch Addlips, Athmos und Effekte drauf haben. Bei _einer_
Person sind das mal eben 2 + 1 + 1 + 1 = 5 Spuren. Und das ist dann noch
zurückhaltend angegangen worden. Eventuell hast Du vor, einen Teil der
Strophe etwas anders aufzunehmen, weil er eine andere Stimmung haben
soll ... dann wird das schnell zum Spuren-Overkill. Gut, wenn man nach
hinten Luft hat und nicht mit dem Rücken zur Wand produzieren muß. Ich
finde nix beschämender, als aufgrund von Ressourcenmangel bouncen zu müssen.
Außerdem mußt Du auch noch den Refrain (sind i.d.R. auch mehrere Spuren)
und die anderen MCs (falls vorhanden) einplanen.
Ich denke, es ist klar geworden, dass Du mit einem Hardware-seitig so
eingeschränkten Gerät wie einem LowBudget-Multitracker nicht unbedingt
sorgenfrei produzzen kannst. Fazit ist: Multitracker sind für Sessions
und Ideen ein sinnvolles Hilfsmittel, aber nix für Produktionen.
Sinnvolles Arbeiten (alles IMO!) ist hierbei nur mit _echtem_
HD-Recording möglich ... also mit dem PC ... oder mit kaskadierbaren
HiEnd-Multitrack-Maschinen.
> Wäre cool wenn ihr mir helfen würdet, ihr sehts ja selbst:)...
Vielleicht hat meine Gehirnwäsche was gebracht. *g*
CU,
Mészi,
*heutefreihat*.
--
Silva Sanchez' new single available for free: http://www.musiqus.org .
My own band's homepage with demo music: http://www.rawsolution.org .
Some short information about myself: http://aboutme.meszi.de .
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| Re: Homerecording [message #199464 ] |
Tue, 01 February 2005 13:00 |
|
Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> wrote:
>Was den PC angeht (Tho wird sich jetzt vielleicht noch an hitzige
>Diskussionen erinnern *g*): Eine Einsteigerkiste von heute ist voll und
>ganz ausreichend. Habe letztens ein Sempron-2200-System für 'nen Kumpel
>zusammengestellt ... das Teil rennt meinem "vollausgestatteten
>Musikproduktions-PC" weg. Ich war fast neidisch auf seine
>"Billig-Gurke". *fg*
eigentlich OT, aber ich hatte gestern den gleichen effekt als ich nen
alten alten P3, 1ghz, 384MB fürs wohnzimmer zusammegschraubt hab, der
im vergleich zu meinem p4, 2,4ghz, 512mbram-laptop extrem schneller
war im normalen arbeiten.
der grund: beim laptop ist die platte inzwischen quasi vollständig
defragmentiert - schau mal, vielleicht bringt defragmentieren bei dir
geschwindigkeit zurück :)
snip, wieso merkt man sowas immer erst im direkten vergleich *hmpf*
--
http://www.sinandsoul.com
emotional photography
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| Re: Homerecording [message #199465 ] |
Tue, 01 February 2005 13:15 |
|
"Daniel Meszaros" <meszi [at] despammed.com> schrieb
> Manuel G. schrieb:
> > Ich m=F6chte mir in nexter Zeit einen "Mehrspurrecorder" kaufen und =
mir=20
> > fehlt ein bisschen der Durchblick. Was denkt ihr ist sinnvoll f=FCr =
den
> > Einstieg und vorallem auf was muss ich achten?
[..]
> Oft wird aus falscher Bescheidenheit davor zur=FCckgeschreckt, den PC, =
auf=20
> dem am Ende ja doch wieder alles zusammenfinden soll, als m=F6gliches=20
> Werkzeug zu begreifen. Jedes der von Dir genannten Ger=E4te mu=DF auch =
erst=20
> "begriffen" werden ... also k=F6nnte man Energie und Geld sparen ... =
naja,=20
> wie dem auch sei ...
[..]
> Was Hardware-Multitracker angeht:
>=20
[..]
> - HD-Recorder sind, wenn man keine Datenreduktion nutzt, das letzte, =
was=20
> der Rede wert ist. Aber hier leistet der PC meist schon mehr!
Nicht in puncto intuitives Arbeiten und sofortigen Zugriff auf alle =
Parameter..
> Was mich selbst angeht: Ich habe in den vergangenen 10 Jahren allzu =
oft=20
> Fehlinvestitionen get=E4tigt, weil ich zu konservativ herangegangen =
bin=20
> oder keine ordentliche Zukunftsplanung betrieben habe. Die einzige=20
> Investition, die wirklich langfristig Bestand hatte, war die in die=20
> PC-Technik und Peripherie.
>=20
> Von Roland gab es mal solche HD-Recorder (wir nutzen sowas auf den=20
> Proben und live f=FCr Drum-, Melodie- oder Effekt-Playbacks), die man=20
> heute sehr g=FCnstig gebraucht bekommen kann. Das sch=F6ne dabei ist, =
dass=20
> die Qualit=E4t auch okay ist.
Bin seit mittlerweile =FCber 5 Jahren oberzufrieden mit meiner VS-1880; =
wobei die Kleinigkeiten, die tats=E4chlich fehlen (AES/EBU, Drag&Drop, 6 =
Spuren mehr, direkter CD-Import etc.) beim Nachfolger VS-2480CD dabei =
sind..=20
UND:
_*Keine*_ Abst=FCrze, _*keine*_ Bluescreens, _*kein*_ Rumgefrickel, um =
das Teil optimal zum Laufen zu kriegen, Plug&Play, _*keine*_ =
Einstreuungen.. und bei mobilen Eins=E4tzen kein ewiges =
Monitor-Tastatur-Maus-USB-Wandler-kotz-Gestecke - Mikro und Line rin und =
ruff da...
Bin jedesmal froh, wenn ich den PC aus lassen kann (weshalb ich =
tats=E4chlich nicht selten noch meinen Atari nutze) und pur mit der =
HD-Station arbeiten kann - und graul mich davor, den PC zur =
MP3-Encodierung, CD-Premaster-Erstellung etc. wieder anschmei=DFen zu =
m=FCssen...
> > Und wieviel Spuren(z.B. 8Spur-Recorder)man haben sollte, damit man =
sich=20
> > richtig entfalten kann:), und und und...
>=20
> Ich rate davon ab, einen Endmix mit einem fertigen =
2-Kanal-Instrumental=20
> zu machen. Auch deswegen ist es mir lieber, die Stimmen als =
Audiospuren=20
> in den Audiosequencer aufzunehmen, in dem sich bereits das =
Instrumental=20
> befindet. Auf diesem Wege kann ich kompromi=DFloser arbeiten.
Ack - daher zieh ich die Einzelspuren auch einfach mal schnell r=FCber =
auf die Station... ;)
--=20
Esz
grueszt
dasz
Basz Tier
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| Re: Homerecording [message #199466 ] |
Tue, 01 February 2005 13:18 |
|
"Daniel Meszaros" <meszi [at] despammed.com> schrieb
> Manuel G. schrieb:
> > Ich m=F6chte mir in nexter Zeit einen "Mehrspurrecorder" kaufen und =
mir=20
> > fehlt ein bisschen der Durchblick. Was denkt ihr ist sinnvoll f=FCr =
den
> > Einstieg und vorallem auf was muss ich achten?
[..]
> Oft wird aus falscher Bescheidenheit davor zur=FCckgeschreckt, den PC, =
auf=20
> dem am Ende ja doch wieder alles zusammenfinden soll, als m=F6gliches=20
> Werkzeug zu begreifen. Jedes der von Dir genannten Ger=E4te mu=DF auch =
erst=20
> "begriffen" werden ... also k=F6nnte man Energie und Geld sparen ... =
naja,=20
> wie dem auch sei ...
[..]
> Was Hardware-Multitracker angeht:
>=20
[..]
> - HD-Recorder sind, wenn man keine Datenreduktion nutzt, das letzte, =
was=20
> der Rede wert ist. Aber hier leistet der PC meist schon mehr!
Nicht in puncto intuitives Arbeiten und sofortigen Zugriff auf alle =
Parameter..
> Was mich selbst angeht: Ich habe in den vergangenen 10 Jahren allzu =
oft=20
> Fehlinvestitionen get=E4tigt, weil ich zu konservativ herangegangen =
bin=20
> oder keine ordentliche Zukunftsplanung betrieben habe. Die einzige=20
> Investition, die wirklich langfristig Bestand hatte, war die in die=20
> PC-Technik und Peripherie.
>=20
> Von Roland gab es mal solche HD-Recorder (wir nutzen sowas auf den=20
> Proben und live f=FCr Drum-, Melodie- oder Effekt-Playbacks), die man=20
> heute sehr g=FCnstig gebraucht bekommen kann. Das sch=F6ne dabei ist, =
dass=20
> die Qualit=E4t auch okay ist.
Bin seit mittlerweile =FCber 5 Jahren oberzufrieden mit meiner VS-1880; =
wobei die Kleinigkeiten, die tats=E4chlich fehlen (AES/EBU, Drag&Drop, 6 =
Spuren mehr, direkter CD-Import etc.) beim Nachfolger VS-2480CD dabei =
sind..=20
UND:
_*Keine*_ Abst=FCrze, _*keine*_ Bluescreens, _*kein*_ Rumgefrickel, um =
das Teil optimal zum Laufen zu kriegen, Plug&Play, _*keine*_ =
Einstreuungen.. und bei mobilen Eins=E4tzen kein ewiges =
Monitor-Tastatur-Maus-USB-Wandler-kotz-Gestecke - Mikro und Line rin und =
ruff da...
Bin jedesmal froh, wenn ich den PC aus lassen kann (weshalb ich =
tats=E4chlich nicht selten noch meinen Atari nutze) und pur mit der =
HD-Station arbeiten kann - und graul mich davor, den PC zur =
MP3-Encodierung, CD-Premaster-Erstellung etc. wieder anschmei=DFen zu =
m=FCssen...
> > Und wieviel Spuren(z.B. 8Spur-Recorder)man haben sollte, damit man =
sich=20
> > richtig entfalten kann:), und und und...
>=20
> Ich rate davon ab, einen Endmix mit einem fertigen =
2-Kanal-Instrumental=20
> zu machen. Auch deswegen ist es mir lieber, die Stimmen als =
Audiospuren=20
> in den Audiosequencer aufzunehmen, in dem sich bereits das =
Instrumental=20
> befindet. Auf diesem Wege kann ich kompromi=DFloser arbeiten.
Ack - daher zieh ich die Einzelspuren auch einfach mal schnell r=FCber =
auf die Station... ;)
--=20
Esz
grueszt
dasz
Basz Tier
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| Re: Homerecording [message #199468 ] |
Tue, 01 February 2005 15:05 |
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Moin,
S. Unterreitmeier <sebastian [at] sinandsoul.com> wrote:
> Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> wrote:
> eigentlich OT, aber ich hatte gestern den gleichen effekt als ich nen
> alten alten P3, 1ghz, 384MB fürs wohnzimmer zusammegschraubt hab, der
> im vergleich zu meinem p4, 2,4ghz, 512mbram-laptop extrem schneller
> war im normalen arbeiten.
> der grund: beim laptop ist die platte inzwischen quasi vollständig
> defragmentiert - schau mal, vielleicht bringt defragmentieren bei dir
> geschwindigkeit zurück :)
Hae? Der Laptop ist langsamer, weil die Platte defragmentiert ist? Du
meinst sicher fragmentiert, oder?
Aber Fragmentierungsprobleme sollten bei NTFS eigentlich der Vergangenheit
angehoeren und FAT32 muss man sich heutzutage nicht mehr geben.
> snip, wieso merkt man sowas immer erst im direkten vergleich *hmpf*
Weil es scheinbar nicht wirklich stoert :-).
so long tho
--
Posting at the top because that's where the cursor happened to be is
like shitting in your pants because that's where your asshole
happened to be.
Unknown
|
|
|
| Re: Homerecording [message #199469 ] |
Tue, 01 February 2005 15:57 |
|
Daniel Meszaros schrieb:
Hi,
> Wie sieht Dein "Einstieg" konkret aus? Hast Du schon am PC Musik
> gemacht und ggf. hier bereits Erfahrungen gesammelt? Wie sieht Deine
> Hardware- Situation aus?
Der Einstieg ist der Aufstieg vom Amateur zum Amateur mit Aufnahmegerät.
Musikmachen tu ich am PC mit FruityLoops, hab ausserdem ein Mikro
aber dann wars das auch schon...
>> Mal im vorraus gefragt, taugt da überhaupt einer was, oder habt ihr
>> bessere Vorschläge? Ich will halt einfach gescheite Aufnahmen
>> machen, mal kurz aufnehmen wenn mir spontan was einfällt und so
weiter.
> Wie spontan? ;-)
Naja:), die besten Zeilen vergess ich meistens unterm aufschreiben,
mit dem muss endlich schluss sein...
Deshalb, gleich aufnehmen!
Ich spar mir jetzt mal die anderen Antworten, weil mir zugegebenermasen
Fachwissen fehlt, aber was würdest du mir konkret empfehlen wenn ich
die Sachen nur für zuhause brauche?
Mir geht es darum mal eine Session aufnehmen zu können,
mir selbst ein kleines Album zu machen, für so "kleinere" Dinge...
Danke für alles!
Peace,
mG
|
|
|
| Re: Homerecording [message #199470 ] |
Tue, 01 February 2005 16:32 |
|
Thomas Richter <damh-20050201 [at] tricnet.de> wrote:
>Hae? Der Laptop ist langsamer, weil die Platte defragmentiert ist? Du
>meinst sicher fragmentiert, oder?
yub genau, sorry.
>Aber Fragmentierungsprobleme sollten bei NTFS eigentlich der Vergangenheit
>angehoeren
mein laptop scheint da leider anderer meinung zu sein *g*
http://www.sinandsoul.com/misc/frag.jpg
>> snip, wieso merkt man sowas immer erst im direkten vergleich *hmpf*
>Weil es scheinbar nicht wirklich stoert :-).
schon *g*
snip
--
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emotional photography
|
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|
| Re: Homerecording [message #199471 ] |
Tue, 01 February 2005 17:11 |
|
"Manuel G." <gollis [at] iwg-online.com> schrieb im Newsbeitrag
news:cto5cg$41i$01$1 [at] news.t-online.com...
> Naja:), die besten Zeilen vergess ich meistens unterm aufschreiben,
> mit dem muss endlich schluss sein...
> Deshalb, gleich aufnehmen!
dann kauf dir am besten n einfaches diktiergerät, mp3-player mit mic o.ä.
wenn du nebenbei zuviel geld hast und ein lustiges spiel mit bunten
diamanten brauchst,
machs wie ich und gönn dir 'nen handheld mit mäßiger aufnahme funktion. ;)
da kannste lines kurz aufnehmen oder direkt aufschreiben und gleichzeitig
per BT über dein foto-handy als mail an deinen rechner schicken... technik
ist toll!
MM
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| Re: Homerecording [message #199472 ] |
Tue, 01 February 2005 16:57 |
|
Moin,
S. Unterreitmeier <sebastian [at] sinandsoul.com> wrote:
> Thomas Richter <damh-20050201 [at] tricnet.de> wrote:
>>Aber Fragmentierungsprobleme sollten bei NTFS eigentlich der Vergangenheit
>>angehoeren
>
> mein laptop scheint da leider anderer meinung zu sein *g*
> http://www.sinandsoul.com/misc/frag.jpg
Oops, nichtmal das koennen die Herren :-(. Andererseits sind 7% freier
Platz auch keine gute Voraussetzung fuer autmatisches Defragmentieren.
>>> snip, wieso merkt man sowas immer erst im direkten vergleich *hmpf*
>>Weil es scheinbar nicht wirklich stoert :-).
>
> schon *g*
Schon im Sinne von stoert doch oder stoert nicht?
so long tho
--
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happened to be.
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| Re: Homerecording [message #199473 ] |
Tue, 01 February 2005 17:36 |
|
Thomas Richter <damh-20050201 [at] tricnet.de> wrote:
>> mein laptop scheint da leider anderer meinung zu sein *g*
>> http://www.sinandsoul.com/misc/frag.jpg
>
>Oops, nichtmal das koennen die Herren :-(. Andererseits sind 7% freier
>Platz auch keine gute Voraussetzung fuer autmatisches Defragmentieren.
so is es. werd mich dem am wochenende mal annehmen. aber der fernsehpc
hat erstmal vorrang *g*
>Schon im Sinne von stoert doch oder stoert nicht?
eher im sinne von stört nicht. es schleicht sich ja so ein und wenn
man keinen pc als vergleich hat, merkt mans beim arbeiten ja auch nich
so.
snip
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| Re: Homerecording [message #199838 ] |
Wed, 02 February 2005 13:40 |
|
Hi,
Manuel G. schrieb:
> Daniel Meszaros schrieb:
>>Wie sieht Dein "Einstieg" konkret aus? Hast Du schon am PC Musik
>>gemacht und ggf. hier bereits Erfahrungen gesammelt? Wie sieht Deine
>>Hardware- Situation aus?
>
> Der Einstieg ist der Aufstieg vom Amateur zum Amateur mit Aufnahmegerät.
> Musikmachen tu ich am PC mit FruityLoops, hab ausserdem ein Mikro
> aber dann wars das auch schon...
Ich kenne die Features vom aktuellen FruityLoops nicht. Aber
möglicherweise hast Du damit auch schon eine recht leistungsfähige
Software. Kann man damit nicht auch mittlerweile schon Vokalspuren
aufnehmen und abmischen?
>>>Mal im vorraus gefragt, taugt da überhaupt einer was, oder habt ihr
>>>bessere Vorschläge? Ich will halt einfach gescheite Aufnahmen
>>>machen, mal kurz aufnehmen wenn mir spontan was einfällt und so
>>>weiter.
>
>>Wie spontan? ;-)
>
> Naja:), die besten Zeilen vergess ich meistens unterm aufschreiben,
> mit dem muss endlich schluss sein...
> Deshalb, gleich aufnehmen!
Wie MM schon geschrieben hat: Kauf Dir ein Diktiergerät oder einen
MP3-Player mit Diktiergerätfunktion. Ich nehme für sowas die
Aufnahmefunktion des Handys. Das sollte zum Festhalten der Reim-Idee
reichen.
> Ich spar mir jetzt mal die anderen Antworten, weil mir zugegebenermasen
> Fachwissen fehlt, aber was würdest du mir konkret empfehlen wenn ich
> die Sachen nur für zuhause brauche?
Hier scheiden sich die Geister. Du kennst meinen Standpunkt und kennst
den von BaszT. Beide haben ihre Berechtigung. Du musst entscheiden, wo
es hingeht.
> Mir geht es darum mal eine Session aufnehmen zu können,
> mir selbst ein kleines Album zu machen, für so "kleinere" Dinge...
Für "mal eine Session" finde ich privat das Fostex-Dingens mit der
Flashkarte ganz praktisch. Das ist vor allem schön klein. Generell geht
da aber jeder Multitracker, also auch ein Tape-Gerät.
Wenn Du es später unter die Leute bringen willst, spielt jedoch die
Aufnahmequalität eine nicht unwesentliche Rolle. Die erreichst Du mit
_gutem_, aber auch dementsprechend teurerem Equipment.
So eine VS-880 (oder besser) kann ein ganz guter Einstieg sein. Ich
trage die VS-880 immer in einer Sporttasche mit mir rum. Das geht also
sogar vom Handling her. Das schöne an so einer "Audio-Workstation" ist,
dass Du alles intern mischen kannst. Egal, wo Du bist. Du brauchst nur
Strom und ein paar Kopfhörer.
Wenn der Endmix jedoch ohne Verluste in den PC zum CD-Brennen übertragen
werden soll, dann muss das Gerät auch die Schnittstellen dafür haben ...
und dann wird es vielleicht zusätzlich teurer. Wenn das für Dich eine
sinnvolle Option ist, dann würde ich mich mal auf den Herstellerseiten
umschauen. Ein Coax- oder SPDIF-Out ermöglicht Dir (die richtige
Soundkarte vorausgesetzt) eine verlustarme bis verlustlose Übertragung.
Das kann manchmal auch später nachgerüstet werden. Man sollte es aber
schon im Augenwinkel haben und einplanen, damit man sich später nicht
ärgert.
Ich selbst favorisiere eher die stationäre PC-Variante, weil ich da
sofort alles in der Kiste habe, aus der am Ende auch die gebrannte
Master-CD heraushole.
Mittlerweile gibt es auch ein paar recht vielversprechende mobile
Lösungen mit Laptop und USB- oder Firewire-Soundkarten. Diese haben
meist den Mikrofon-Verstärker schon eingebaut und können manchmal sogar
die Phantomspeisung (Stromversorgung für hochwertigere Mikrofone) zur
Verfügung stellen.
Die USB/Firewire-Soundkarten kann man aber auch an einem normalen PC
betreiben.
Entscheidend ist vor allem der technische Zustand Deines PCs und des
Betriebssystems. Ein von Spieledemos und 1000 installierten
Softwaretiteln strotzendes Monstrum wird schnell zu einem
unberechenbaren Ekelpaket. Manchmal bietet sich deswegen ein
Multiboot-System an ... Du merkst, die Materie ist sogar noch ein wenig
komplexer. Aber nicht unlösbar.
Neben der Soundkarte wirst Du ggf. noch eine Studio-Software benötigen.
Wie gesagt: Eine etwas ältere Cubase-Lizenz bekommst Du bei Ebay schon
sehr günstig.
Ich hoffe, wir konnten Dich möglichst effektiv verwirren! *fg* Nein, es
ist einfacher als Du denkst. Du must bloß planvoll rangehen.
Vielleicht kennst Du jemanden privat, der schon Sachen aufnimmt und
mixt. Ich würde mich an Deiner Stelle einfach mal ein paar Stunden
dazusetzen und zuschauen, ob _seine_ Arbeitsweise was für Dich ist. Dann
erleichtert Dir das die Entscheidung und Du hast möglicherweise auch
gleich jemanden, den man mal fragen kann...
CU,
Mészi.
--
Silva Sanchez' new single available for free: http://www.musiqus.org .
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| Re: Homerecording [message #199839 ] |
Wed, 02 February 2005 12:37 |
|
Hi!
S. Unterreitmeier schrieb:
> eher im sinne von stört nicht. es schleicht sich ja so ein und wenn
> man keinen pc als vergleich hat, merkt mans beim arbeiten ja auch nich
> so.
Das heißt also, der PC trainiert einem mit einer immer langsamer
werdenden Arbeitsweise sein schwindendes Arbeitstempo an. Interessante
These! *g*
Vielleicht war die andere Kiste aber auch nur einfach deswegen
schneller, weil sie als frisch installiertes System (vielleicht hattest
Du ja sogar noch ein paar unnütze Dienste deaktiviert) einfach nicht
soviel Autostart-Kram mit sich rumschleppt.
Ich leite von Deiner Festplattenpflege (nicht böse gemeint *fg*) ab,
dass Du sicher auch nicht sooo hinterher bist, was dieses Thema angeht,
oder? :-P
Was ich aber eigentlich meinte, ist dass man heutzutage keine
HighEnd-Kisten mehr kaufen muß, wenn man anständige Musik machen will.
Ich habe meinen früheren Standpunkt dazu korrigiert. Auch wenn ich in
Kürze wahrscheinlich wieder upgraden werde, mache ich das nicht wegen
fehlender Power für die Musike.
Mit meinem 1.2GHz-Celeron auf einem gut 6 Jahre alten BX-Board und genug
Arbeitsspeicher habe ich in den letzten 3 Jahren kaum Leistungsgrenzen
erreicht. Okay, das liegt sicher auch an anderen verbauten Komponenten,
aber ich sehe es jetzt endlich ein, dass PC-Wettrüsten für PC-Musik
völlig unerheblich ist. ( [at] Tho, mit dem ich seinerzeit desöfteren darüber
gestritten hatte)
CU,
Mészi.
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| Re: Homerecording [message #199840 ] |
Wed, 02 February 2005 12:25 |
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Thomas Richter schrieb:
> Oops, nichtmal das koennen die Herren :-(. Andererseits sind 7% freier
> Platz auch keine gute Voraussetzung fuer autmatisches Defragmentieren.
Allerdings nicht. *g*
Aber: Gibt es denn wirklich absolut "fragmentierungsfreie" Filesysteme?
Sogar das damals hochgelobte BeFS war da nicht von befreit.
CU,
Mészi.
--
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My own band's homepage with demo music: http://www.rawsolution.org .
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| Re: Homerecording [message #199841 ] |
Wed, 02 February 2005 13:07 |
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Basz T schrieb:
>>- HD-Recorder sind, wenn man keine Datenreduktion nutzt, das letzte, was
>>der Rede wert ist. Aber hier leistet der PC meist schon mehr!
>
> Nicht in puncto intuitives Arbeiten und sofortigen Zugriff auf alle Parameter..
Was für einen HD-Recorder hast du, dass Du einen sofortigen Zugriff auf
alle Parameter hast. ;-)
In der Regel ist doch auch dort alles in tausenden von Untermenüs
versteckt. So zumindest bei unserem VS-880, der ansonsten aber ein recht
schickes Gerät abgibt. Mit Sicherheit unterfordern wir das Gerät, wenn
wir es nur als Multitrack-Playback-Gerät nutzen, aber mehr traue ich der
Kiste auch wirklich nicht zu. Wenn sie wenigstens einen ADAT-Eingang
hätte... :-/
> Bin seit mittlerweile über 5 Jahren oberzufrieden mit meiner VS-1880;
> wobei die Kleinigkeiten, die tatsächlich fehlen (AES/EBU, Drag&Drop,
> 6 Spuren mehr, direkter CD-Import etc.) beim Nachfolger VS-2480CD
> dabei sind..
Wenn Du das Dingens nur für die Vocalaufnahmen nutzt und maximal 2
Spuren als Guide für das Instrumental nimmst, dann ist das ein prima
Spielzeug für Offline-Aufnahmen. Da stimme ich Dir zu.
Sobald Du es aber im Sync mit einem PC betreibst, fressen sich IMHO die
Vorteile Stück für Stück auf. Dann sehe ich es nur als einen weiteren
verlustbehafteten Vektor an (IMO).
> UND:
> _*Keine*_ Abstürze,
....sind seit WinXP sooo selten geworden. Kann die Abstürze während
irgendwelcher Aufnahmesessions in den letzten 2 Jahren nicht einmal an
einer Hand zusammenzählen.
> _*keine*_ Bluescreens,
....ist IMHO auch ein (zurecht und hart von Microsoft erarbeitetes *FG*)
Vorurteil. Wer nicht ständig Komponenten austauscht, bekommt zum Dank
ein "steinstabiles" System.
> _*kein*_ Rumgefrickel, um das Teil optimal zum Laufen zu kriegen,
....das war früher. Einen PC einrichten muß man immer. Aber so schnell,
wie ich in verschiedenen Studios meiner Freunde die Kisten zum Laufen
gebracht habe ... das wundert mich selbst.
Liegt wohl aber auch an Fehlern, die man früher gemacht und aus denen
man gelernt hat.
Das Feeling für die Thematik wächst. Und die 10 Jahre PC-Musik-Erfahrung
müssen sich eventuell andere noch erarbeiten.
> Plug&Play,
....war ein Horror, als es "erfunden" wurde. Funzt jetzt aber auch prima
(bei mir).
> _*keine*_ Einstreuungen.
Okay, _das_ mag wirklich ein Argument sein. Hier habe ich ein externes
ADAT-Interface. Aber das hat nicht jeder.
> und bei mobilen Einsätzen kein ewiges Monitor-Tastatur-Maus-USB-Wandler-
> kotz-Gestecke - Mikro und Line rin und ruff da...
Für den mobilen Einsatz ist so eine VS-Maschine natürlich prima. Wenn es
dann eine halbwegs anständige Qualität sein soll, wird es teuer.
Ich hatte früher oft den Fehler gemacht (z.B. mit so einer VS-Maschine,
die komprimiert auf ZIP100-Disketten aufnahm), erst einmal eine
"sparsamere" kurzfristige Lösung anzupacken, anstatt längerfristig zu
planen und mir damit mehrmalige sich addierende Wertverluste zu
ersparen. :-(
Es war am Ende nicht mehr sparsam.
> Bin jedesmal froh, wenn ich den PC aus lassen kann (weshalb ich
> tatsächlich nicht selten noch meinen Atari nutze) und pur mit der
> HD-Station arbeiten kann - und graul mich davor, den PC zur MP3-
> Encodierung, CD-Premaster-Erstellung etc. wieder anschmeißen
> zu müssen...
*LOL* ... das ist auch eine Einstellung! *FG*
Nee, nicht böse gemeint ... ich mache im Studio mittlerweile fast
_alles_ mit PCs. Wenn mein Website-Update fertig (meszi.de hat ja schon
Spinnenweben) ist, dann wirst Du lesen können, wie ich aus einem alten
PC und einer alten Sampleplayerkarte, die von aktuellen
Windows-Versionen nicht mehr unterstützt wird, einen absolut obsoleten,
aber prima funktionierenden, autarken "Hardware-Sampler" gebaut habe. ;-)
>>Ich rate davon ab, einen Endmix mit einem fertigen 2-Kanal-Instrumental
>>zu machen. Auch deswegen ist es mir lieber, die Stimmen als Audiospuren
>>in den Audiosequencer aufzunehmen, in dem sich bereits das Instrumental
>>befindet. Auf diesem Wege kann ich kompromißloser arbeiten.
>
> Ack - daher zieh ich die Einzelspuren auch einfach mal schnell rüber auf
> die Station... ;)
Ist auch ein Weg. *g*
Daran sieht man aber, dass wir wahrscheinlich absolut unvereinbar
konträre Standpunkte zur Thematik haben. Ick sach nur: "Jedm Dierschn
seen Bläsirschn."
CU,
Meszi.
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| Re: Homerecording [message #199906 ] |
Wed, 02 February 2005 16:39 |
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Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> wrote:
>Das heißt also, der PC trainiert einem mit einer immer langsamer
>werdenden Arbeitsweise sein schwindendes Arbeitstempo an. Interessante
>These! *g*
haha, na also soo langsam is er dann auch wieder nicht :)
>Vielleicht war die andere Kiste aber auch nur einfach deswegen
>schneller, weil sie als frisch installiertes System (vielleicht hattest
>Du ja sogar noch ein paar unnütze Dienste deaktiviert) einfach nicht
>soviel Autostart-Kram mit sich rumschleppt.
>Ich leite von Deiner Festplattenpflege (nicht böse gemeint *fg*) ab,
>dass Du sicher auch nicht sooo hinterher bist, was dieses Thema angeht,
>oder? :-P
doch, da bin ich wirklich sogar sehr hinterher. autostart und registry
halt ich immer schön sauber. bisher hatte ich das frgamentierungsthema
aber nie. seitdem ich mit pc´s zu habe (1990), hab ich noch nie die
Meldung "Die Festplatte muss defragmentiert." werden gesehen. Frag
nich warum, keine Ahnung :)
>aber ich sehe es jetzt endlich ein, dass PC-Wettrüsten für PC-Musik
>völlig unerheblich ist. ( [at] Tho, mit dem ich seinerzeit desöfteren darüber
>gestritten hatte)
is vielleicht auch sinnvoller, wenn einem die spezialhardware sowas
abnimm, anstatt dafür cpu und arbeitsspeicher verbraten zu müssen. :)
snip
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| Re: Homerecording [message #199907 ] |
Wed, 02 February 2005 16:42 |
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Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> wrote:
>...ist IMHO auch ein (zurecht und hart von Microsoft erarbeitetes *FG*)
>Vorurteil. Wer nicht ständig Komponenten austauscht, bekommt zum Dank
>ein "steinstabiles" System.
ich ergänze das um: das deinstallieren von software mittels der
mitgelieferten routinen, ist eines jeden windows tod. *g*
besser: wenn man nur speicherplatz freikriegen will, einfach die
programmdateien löschen und ansonsten mit entsprechender software die
registry reinigen
snip
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emotional photography
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| Re: Homerecording [message #199909 ] |
Wed, 02 February 2005 16:37 |
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Moin,
Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> wrote:
> Thomas Richter schrieb:
>> Oops, nichtmal das koennen die Herren :-(. Andererseits sind 7% freier
>> Platz auch keine gute Voraussetzung fuer autmatisches Defragmentieren.
>
> Allerdings nicht. *g*
>
> Aber: Gibt es denn wirklich absolut "fragmentierungsfreie" Filesysteme?
AFAIK nein. Allerdings gelingt es dem einen oder anderen Filesystem die
Fragmentierung relativ klein zu halten und trotz Fragmentierung die
Bloecke einer Datei wenigstens dicht beeinander zu halten.
Dadurch und in Verbindung mit gute Filesystem-Caches reduziert sich das
Problem mit der Fragmentierung in Richtung Bedeutungslosigkeit.
> Sogar das damals hochgelobte BeFS war da nicht von befreit.
Die gelobten Features von B(e)FS lagen imho eher im Bereich Metadata,
Indexing und Querying. In "Practical File System Design with the Be File
System" (http://www.nobius.org/~dbg/) wird aber auch auf das
Fragmentierungsproblem eingegangen und der eingegangene Kompromiss
erlaeutert.
Mit vollen Platten und in bestimmten Situationen ist Fragmentierung
sicher auch heute noch ein Problem. Als allgemeines Problem sehe ich es
aber bei weitem nicht mehr.
so long tho
--
Posting at the top because that's where the cursor happened to be is
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happened to be.
Unknown
|
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| Re: Homerecording [message #199918 ] |
Wed, 02 February 2005 21:22 |
|
* Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> [Wed, 02 Feb 2005 12:25:45 +0100]:
> Aber: Gibt es denn wirklich absolut "fragmentierungsfreie" Filesysteme?
Netzwerkdateisysteme: Intermezzo, AFS, GFS, CodaFS, SMBFS, NFS, ... :)
scnr,
Felix
--
Felix Krohn / Computer sind sinnlos.]
|-> e-mail: felix [at] kro.hn.org / Sie geben uns nur Antworten.]
|-> Jabber: krohn [at] jabber.org / [Pablo Picasso]
|-> gpg: 0x1C246E3B / np: ATK - Mangeur De Pierres ]
|
|
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| Re: Homerecording [message #199919 ] |
Thu, 03 February 2005 07:46 |
|
Felix Krohn schrieb:
> Daniel Meszaros schrieb:
>
>>Aber: Gibt es denn wirklich absolut "fragmentierungsfreie" Filesysteme?
>
> Netzwerkdateisysteme: Intermezzo, AFS, GFS, CodaFS, SMBFS, NFS, ... :)
:-P
Aber wie sieht's mit RAM-Disks aus? Das wäre IMHO eine Möglichkeit ...
kostet aber scheiße Strom, wenn man den PC immer anlassen muß. *g*
Ja, ich weiß ... es gibt Suspend2Disk ... überhaupt ein interessantes
Feld ... die Platte nur als Zwischenspeichermedium für den
ausgeschalteten Zustand zu nutzen.
Ich meine, die Grenze wurde mit 64Bit ja jetzt (theoretisch) endlich in
für Disk-Ersatz sinnvolle Gefilde verschoben. Bloß bezahlen kann's niemand.
Okay, ich trinke keinen Guarana-Tee mehr zum Frühstück.
CU,
Mészi.
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|
| Re: Homerecording [message #200264 ] |
Thu, 03 February 2005 14:05 |
|
Daniel Meszaros schrieb:
Hallo nochmal,
> Ich kenne die Features vom aktuellen FruityLoops nicht. Aber
> möglicherweise hast Du damit auch schon eine recht leistungsfähige
> Software. Kann man damit nicht auch mittlerweile schon Vokalspuren
> aufnehmen und abmischen?
Kann man, macht das jemand?
> Wenn Du es später unter die Leute bringen willst, spielt jedoch die
> Aufnahmequalität eine nicht unwesentliche Rolle. Die erreichst Du mit
> _gutem_, aber auch dementsprechend teurerem Equipment.
>
> So eine VS-880 (oder besser) kann ein ganz guter Einstieg sein. Ich
> trage die VS-880 immer in einer Sporttasche mit mir rum. Das geht
> also sogar vom Handling her. Das schöne an so einer
> "Audio-Workstation" ist, dass Du alles intern mischen kannst. Egal,
> wo Du bist. Du brauchst nur Strom und ein paar Kopfhörer.
Leider viel zu teuer!
> Wenn der Endmix jedoch ohne Verluste in den PC zum CD-Brennen
> übertragen werden soll, dann muss das Gerät auch die Schnittstellen
> dafür haben ... und dann wird es vielleicht zusätzlich teurer. Wenn
> das für Dich eine sinnvolle Option ist, dann würde ich mich mal auf
> den Herstellerseiten umschauen. Ein Coax- oder SPDIF-Out ermöglicht
> Dir (die richtige Soundkarte vorausgesetzt) eine verlustarme bis
> verlustlose Übertragung. Das kann manchmal auch später nachgerüstet
> werden. Man sollte es aber schon im Augenwinkel haben und einplanen,
> damit man sich später nicht ärgert.
> Ich hoffe, wir konnten Dich möglichst effektiv verwirren! *fg* Nein,
> es ist einfacher als Du denkst. Du must bloß planvoll rangehen.
Deshalb noch eine Frage... sagen wir mal ich hab den Multitracker, der
Beat ist noch auf dem Computer gespeichert. Jetzt will ich den Beat auf
den Multitracker überspielen! Funktioniert das mit der
USB-Schnittstelle, also nur Daten-Austausch und die Spuren usw. werden
mit der dazugehörigen Software festgelegt? Oder ist es so das ich den
Beat laufen lasse, und jede einzelne Spur mit dem Mikrofon aufnehmen
muss? Hätte schon gegoogelt...
Vielen Dank für alles!!
Grüße,
Manuel
|
|
|
| Re: Homerecording [message #200266 ] |
Thu, 03 February 2005 14:36 |
|
Moin,
Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> wrote:
>> Daniel Meszaros schrieb:
>>>Aber: Gibt es denn wirklich absolut "fragmentierungsfreie" Filesysteme?
> Aber wie sieht's mit RAM-Disks aus? Das wäre IMHO eine Möglichkeit ...
Wie mit anderen Blockdevices auch. Das Problem liegt im Filesystem und
nicht in der Hardware.
> kostet aber scheiße Strom, wenn man den PC immer anlassen muß. *g*
Heul doch.
> Ja, ich weiß ... es gibt Suspend2Disk ... überhaupt ein interessantes
> Feld ... die Platte nur als Zwischenspeichermedium für den
> ausgeschalteten Zustand zu nutzen.
Klar und die Software laden wir dann wieder von Lochkarten und
Magnetbaendern :-).
> Ich meine, die Grenze wurde mit 64Bit ja jetzt (theoretisch) endlich in
> für Disk-Ersatz sinnvolle Gefilde verschoben. Bloß bezahlen kann's niemand.
Bezahlen ist das richtige Stichwort. Und bevor ich 500 GB RAM-Disk
kaufe, haette ich lieber 4GB 1st Level CPU-Cache. Na eigentlich eher ein
sicheres GBIT-WLAN :-)
> Okay, ich trinke keinen Guarana-Tee mehr zum Frühstück.
Versprochen?
so long tho, scnr
--
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happened to be.
Unknown
|
|
|
| Re: Homerecording [message #200269 ] |
Thu, 03 February 2005 17:32 |
|
Hi!
Thomas Richter schrieb:
>>Aber wie sieht's mit RAM-Disks aus? Das wäre IMHO eine Möglichkeit ...
>
> Wie mit anderen Blockdevices auch. Das Problem liegt im Filesystem und
> nicht in der Hardware.
Naja, wir kommen ja langsam in Speichergrößengefilde, wo man das dann
kaum noch merken dürfte. Zumindest, wenn man die Platte nicht permanent
zumüllt.
>>kostet aber scheiße Strom, wenn man den PC immer anlassen muß. *g*
>
> Heul doch.
:-P
>>Ja, ich weiß ... es gibt Suspend2Disk ... überhaupt ein interessantes
>>Feld ... die Platte nur als Zwischenspeichermedium für den
>>ausgeschalteten Zustand zu nutzen.
>
> Klar und die Software laden wir dann wieder von Lochkarten und
> Magnetbaendern :-).
??? Versteh ich nicht.
Ich meinte, dass wir beim Booten ein Image der Platte (oder des
variablen Teils des installierten OSs) auf die Ramdisk laden und diesen
(bzw. auch nur das, was beim nächsten Start relevant ist) dann wieder
beim Shutdown zurückspeichern. Heißt, dass man länger bootet, dafür aber
insgesamt performanter arbeitet, weil RAM dann nicht über den Reboot
hinaus fragmentiert.
>>Okay, ich trinke keinen Guarana-Tee mehr zum Frühstück.
>
> Versprochen?
Nö.
CU,
Mészi.
|
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|
| Re: Homerecording [message #200271 ] |
Thu, 03 February 2005 18:31 |
|
Moin,
Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> wrote:
> Thomas Richter schrieb:
>>>Aber wie sieht's mit RAM-Disks aus? Das wäre IMHO eine Möglichkeit ...
>>
>> Wie mit anderen Blockdevices auch. Das Problem liegt im Filesystem und
>> nicht in der Hardware.
>
> Naja, wir kommen ja langsam in Speichergrößengefilde, wo man das dann
> kaum noch merken dürfte.
Faktor 1:50 fuer RAM vs. Platte halte ich schon fuer deutlich. Insofern
sehe ich da noch keine Ersatzmoeglichkeit.
> Zumindest, wenn man die Platte nicht permanent
> zumüllt.
Dafuer brauchst Du aber viel RAM und viel RAM ist teuer. Wenn wir jetzt
von RAM-Disk statt Platte reden.
>>>Ja, ich weiß ... es gibt Suspend2Disk ... überhaupt ein interessantes
>>>Feld ... die Platte nur als Zwischenspeichermedium für den
>>>ausgeschalteten Zustand zu nutzen.
>>
>> Klar und die Software laden wir dann wieder von Lochkarten und
>> Magnetbaendern :-).
>
> ??? Versteh ich nicht.
>
> Ich meinte, dass wir beim Booten ein Image der Platte (oder des
> variablen Teils des installierten OSs) auf die Ramdisk laden und diesen
> (bzw. auch nur das, was beim nächsten Start relevant ist) dann wieder
> beim Shutdown zurückspeichern. Heißt, dass man länger bootet, dafür aber
> insgesamt performanter arbeitet, weil RAM dann nicht über den Reboot
> hinaus fragmentiert.
Das Problem ist doch nicht, dass 5 DLLs fragmentiert sind, sondern Deine
Daten. Und die sehe ich weder im variablen Teil des OS, noch sehe ich
die irgendwie effektiv in der RAM-Disk. Zum einen, weil RAM gegenueber
Platte immernoch richtig teuer ist und zum anderen, weil Du auch bei
einer 64Bit-CPU ein Problem hast, 32 und mehr GB auf das Board zu bekommen.
Weiterhin musst Du Deine Daten aus der RAM-Disk permanent auf die Platte
schieben, um gegen Stromausfaelle und evtl. Softwarefehler gewappnet zu
sein.
Der resultierende Kompromiss nennt sich Filesytem-Cache :-).
so long tho
--
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Unknown
|
|
|
| Re: Homerecording [message #200278 ] |
Fri, 04 February 2005 11:59 |
|
Hi!
Thomas Richter schrieb:
> Das Problem ist doch nicht, dass 5 DLLs fragmentiert sind, sondern Deine
> Daten. Und die sehe ich weder im variablen Teil des OS, noch sehe ich
> die irgendwie effektiv in der RAM-Disk. [snip Begündung]
Okay, sind im Grund ja wirklich die Daten. Ich hatte schon mal die Idee,
meinem RAM einen festen Anteil als RAM-Disk abzuzwacken und diesen als
"Recording-HDD" zu nutzen. Erfahrungsgemäß sind solche Projekte selten
größer als 512 MB.
Oder eben doch den variablen Teil des OS:
Es wäre ggf. effektiver, $TEMP und $SWAP auf so eine RAM-Disk zu legen.
Das schöne daran ist zum Einen, dass der Hauptgrund für die
Plattenfragmentierung außen vor ist, zum Anderen, dass dieser Speicher
natürlich einen Affenzahn drauf hat, und zum Dritten, dass mit einem
Reboot keine sensiblen Daten mehr rekonstruiert werden können. Auch hier
sollten IMO 512 MB ausreichend sein. Man sollte mal einen Benchmark
starten, der ermittelt, ob ein halbierter Arbeitsspeicher mit einer
solchen RAM-Disk einen signifikanten Performance-Vorteil bringt.
> Weiterhin musst Du Deine Daten aus der RAM-Disk permanent auf die Platte
> schieben, um gegen Stromausfaelle und evtl. Softwarefehler gewappnet zu
> sein.
Genau aus diesem Grund habe ich meine Idee mit der "Recording-RAM-Disk"
noch nicht realisiert. ;-)
CU,
Mészi.
|
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|
| Re: Homerecording [message #201238 ] |
Fri, 04 February 2005 16:41 |
|
Moin,
Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> wrote:
> Thomas Richter schrieb:
>> Das Problem ist doch nicht, dass 5 DLLs fragmentiert sind, sondern Deine
>> Daten. Und die sehe ich weder im variablen Teil des OS, noch sehe ich
>> die irgendwie effektiv in der RAM-Disk. [snip Begündung]
>
> Okay, sind im Grund ja wirklich die Daten. Ich hatte schon mal die Idee,
> meinem RAM einen festen Anteil als RAM-Disk abzuzwacken und diesen als
> "Recording-HDD" zu nutzen. Erfahrungsgemäß sind solche Projekte selten
> größer als 512 MB.
Andererseits sollten gerade fuer Audio-Recording aktuelle Platten
ueberhaupt kein Problem machen. Dann lieber ordentlich RAM fuer Caching.
> Oder eben doch den variablen Teil des OS:
> Es wäre ggf. effektiver, $TEMP und $SWAP auf so eine RAM-Disk zu legen.
Bei Temp koennte man drueber reden, aber in der RAM-Disk swappen? Swap
brauchst Du ja nur, weil Du zu wenig RAM hast. Wenn Du jetzt noch
weniger RAM wg. Swap in der RAM-Disk hast, bremst Du ja doppelt aus. In
die RAM-Disk swappen duerfte deutlich langsamer sein, als eben diesen
Speicher als RAM zu haben und nicht zu swappen.
> Das schöne daran ist zum Einen, dass der Hauptgrund für die
> Plattenfragmentierung außen vor ist
Swap sollte dank fester Groesse nicht zur Fragmentierung der Platte
beitragen und wenn es bei Temp so schlimm waere, duerfte dort eine
eigene Partition mehr bringen. Oder eine ausreichend grosse Datenplatte,
die ausreichend wenig fragmentiert.
so long tho
--
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| Re: Homerecording [message #201239 ] |
Fri, 04 February 2005 17:47 |
|
Hi!
Thomas Richter schrieb:
> Andererseits sollten gerade fuer Audio-Recording aktuelle Platten
> ueberhaupt kein Problem machen. Dann lieber ordentlich RAM fuer Caching.
Darüber hatten wir ja damals schon "gestritten". Da stimme ich Dir
(mittlerweile, sehe ich es ein) ja auch zu.
>>Oder eben doch den variablen Teil des OS:
>>Es wäre ggf. effektiver, $TEMP und $SWAP auf so eine RAM-Disk zu legen.
>
> Bei Temp koennte man drueber reden, aber in der RAM-Disk swappen? Swap
> brauchst Du ja nur, weil Du zu wenig RAM hast. Wenn Du jetzt noch
> weniger RAM wg. Swap in der RAM-Disk hast, bremst Du ja doppelt aus. In
> die RAM-Disk swappen duerfte deutlich langsamer sein, als eben diesen
> Speicher als RAM zu haben und nicht zu swappen.
Jein. Es gibt wohl verschiedene Programme (AFAIR z.B. Photoshop ... habe
ich aber nie geprüft, weil ich Adobe-Programme sch****-unbedienbar
finde), die auf Systemen ohne Swap gar nicht funzen bzw. auch bei viel
RAM swappen (auch wenn unnötig).
Aus diesem Grund könnte man IMO bei einem System, das über mehr als
"ausreichend" RAM verfügt, einen Teil für diese Aufgabe abstellen. Mein
in wenigen Tagen einzubauendes Board verwaltet max. 1500 MB ... da
könnte ich (theoretisch) sicher 1/3 für Swap verbraten. Und wenn es
signifikante Performancevorteile gäbe, würde ich es auch machen.
Dafür müßte ich natürlich wissen, ob meine Software überhaupt Swap
benötigt. Wenn dem nicht so ist, dann könnte man auch den Versuch wagen
und Swap gänzlich deaktivieren. Damit wäre das Problem generell erledigt.
Bis dahin habe ich unter Windows ein Laufwerk "SwapTemp" mit fester
Swapgröße und lösche regelmäßig Q:\temp (BTW, das könnte ich ja auch mal
automatisieren *g*). Das klappt auch.
Naja, wie Du damals schon sagtest: Ein halbwegs gepflegtes System kommt
heutzutage ohne irgendwelche "Tuning-Tricks" und "Spezialkomponenten"
aus. Die Leistung, die man von Hause aus bekommt, ist für den
Einsatzzweck "PC-Musik" allemal ausreichend.
>>Das schöne daran ist zum Einen, dass der Hauptgrund für die
>>Plattenfragmentierung außen vor ist
>
> Swap sollte dank fester Groesse nicht zur Fragmentierung der Platte
> beitragen
....eben. Hatte ich vorhin nicht dran gedacht. ;-)
> und wenn es bei Temp so schlimm waere, duerfte dort eine
> eigene Partition mehr bringen.
Genau.
> Oder eine ausreichend grosse Datenplatte,
> die ausreichend wenig fragmentiert.
;-)
CU,
Mészi.
|
|
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| Re: Homerecording [message #201240 ] |
Fri, 04 February 2005 18:54 |
|
Moin,
Daniel Meszaros <meszi [at] despammed.com> wrote:
>>>Oder eben doch den variablen Teil des OS:
>>>Es wäre ggf. effektiver, $TEMP und $SWAP auf so eine RAM-Disk zu legen.
>>
>> Bei Temp koennte man drueber reden, aber in der RAM-Disk swappen? Swap
>> brauchst Du ja nur, weil Du zu wenig RAM hast. Wenn Du jetzt noch
>> weniger RAM wg. Swap in der RAM-Disk hast, bremst Du ja doppelt aus. In
>> die RAM-Disk swappen duerfte deutlich langsamer sein, als eben diesen
>> Speicher als RAM zu haben und nicht zu swappen.
>
> Jein. Es gibt wohl verschiedene Programme (AFAIR z.B. Photoshop ... habe
> ich aber nie geprüft, weil ich Adobe-Programme sch****-unbedienbar
> finde), die auf Systemen ohne Swap gar nicht funzen bzw. auch bei viel
> RAM swappen (auch wenn unnötig).
AFAIR hat Photoshop eine eigene Speicherverwaltung mit eigenem Swap, was
angeblich aus Zeiten ohne virtuelle Speicherverwaltung von MacOS stammt.
Ausserdem betrachte ich Tuningmassnahmen auf Basis ungepruefter Informationen
als hochgradig eigenwillig.
> Aus diesem Grund könnte man IMO bei einem System, das über mehr als
> "ausreichend" RAM verfügt, einen Teil für diese Aufgabe abstellen.
Wenn Dein OS swappt, dann hast Du zu wenig Speicher. Immer. Wenn der
Swap vollstaendig in die RAM-Disk passen wuerde, koenntest Du diese
RAM-Disk besser als RAM nehmen, weil dann genuegend Speicher vorhanden
und der Swapspace unnoetig waere.
> Dafür müßte ich natürlich wissen, ob meine Software überhaupt Swap
> benötigt. Wenn dem nicht so ist, dann könnte man auch den Versuch wagen
> und Swap gänzlich deaktivieren. Damit wäre das Problem generell erledigt.
Die Anwendung weiss gar nicht, ob Du Swap hast oder nicht. Swap ist Teil
der Speicherverwaltung und somit fuer die Anwendung vollkommen
transparent. Und bei eigener Speicherverwaltung a la Photoshop nuetzt
ein Systemswap auf RAM-Disk auch nichts, weil Photoshop den nicht nutzen
wuerde.
so long tho
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